Rhein-Pfalz Kreis Land und Leute:

Placeholder-Image

Wo warst du, als das Licht ausging? Diese Frage stellten sich Doris Day und ihre Schauspieler-Kollegen im gleichnamigen Film von 1968, als in New York der Strom ausfiel. Jetzt ist – bei aller Liebe, Heimatverbundenheit und Lokalpatriotismus – der Rhein-Pfalz-Kreis nicht mit dem Großraum New York zu vergleichen. Aber dunkel kann’s auch im Rhein-Pfalz-Kreis werden. Zum Beispiel in Schifferstadt, Mutterstadt und der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim diese Woche. Ob’s überhaupt jemand registriert hat? Fraglich. Denn der gemeine Kreis-Bewohner pflegt dann abends doch irgendwann mal von Hand das Licht auszumachen. Anders in New York, das ja bekanntlich niemals schläft. Vielleicht würde die Antwort auf die eingangs gestellte Frage im Rhein-Pfalz-Kreis daher maximal lauten: Hä? Eieiei. Oder besser: kein Ei. Das hatten sich die Altriper so schön gedacht. Ein Storchennest auf dem Dach eines Hauses in der Römerstraße sollte Adebar samt Gefährtin anlocken. Die Altriper Bevölkerungszahl sollte sprunghaft in die Höhe schnellen. Und auch das Federvieh sollte Nachwuchs haben. Doch das Storchennest blieb im ersten Jahr ungenutzt. Ob die Storchenbleibe unter der Rubrik „schwer vermittelbare Immobilie“ im Internet auftaucht? Abwarten. Die Altriper wollen die Missachtung aus dem Vogelreich nicht einfach hinnehmen. Mit weißer Farbe, die Storchenkot simulieren soll, soll den Vögeln vorgegaukelt werden, dass da schon mal jemand gebrütet hat und dass es doch eigentlich in Altrip ganz kuschelig ist. Da brat’ mir einer nen Storch.

x