Waldsee RHEINPFALZ Plus Artikel Lachen in der Kulturhalle: Lupatschs Komödie hat Premiere

Die Waldseer Geschäftsfrauen beraten angeregt, wie sie das Geld der Erbtante gut investieren könnten.
Die Waldseer Geschäftsfrauen beraten angeregt, wie sie das Geld der Erbtante gut investieren könnten.

Die Uraufführung von „Die Erbdande aus Amerika“ am Samstagabend in Waldsee war ein voller Erfolg. Vielleicht auch deshalb, weil die Geschichte perfekt auf die Darsteller zugeschnitten ist.

Lange mussten die Waldseer auf das neueste Theaterstück von Ingrid Lupatsch, warten. Die Otterstadter Theaterautorin hat es für den Gewerbeverein Waldsee geschrieben. Henny Schnaubelt ist in dem Stück die amerikanische Erbtante Lillibeth, die es faustdick hinter den Ohren hat. Schnaubelts freche Sprüche sind schon aus der UNO-Fasnacht berühmt.

Doch Erbtante hin oder her: Lillibeth denkt noch lange nicht ans Abtreten und Vererben, ganz im Unterschied zu ihrem Neffen Daniel (Daniel Haslberger), dem frisch ernannten Finanzberater der Tante. Um Missverständnisse zu vermeiden: Er denkt freilich nicht an sein eigenes Ableben. Vielmehr träumen mit ihm die männlichen und weiblichen Waldseer Geschäftsleute vom Geld der Tante und allen möglichen Investitionen.

Jeder will was anderes finanzieren

Die Männer wollen aus Waldsee eine Art Las Vegas am Altrhein machen – mindestens jedoch etwas, das die Otterstadter das Fürchten lehrt. Die Geschäftsfrauen (sie zeigt unser Bild) sind da ein bisschen realistischer: Einen Beauty-Tempel wünscht sich Maike Regenauer nebst Modegeschäft, ein Zentrum für gesunde Bio-Ernährung mit Imbiss Elke Nieser. Die anderen drei steuern ihre Fachkenntnisse bei für IT (Simone Röll), Recht (Mary Giorgi) und fürs Spachteln und Fugen (Hiltrud Schwarz).

Es kommt dann im Laufe der Geschichte zwar alles anders als geträumt, aber es gibt – so viel sei verraten – ein Happy End. Weitere Vorstellungen der Komödie gibt es am Freitag, 7. Oktober, und am Samstag, 8. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr.

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