Rhein-Pfalz Kreis Kuales neuer Stellvertreter

Placeholder-Image

Erich Weyer führt auch in den kommenden fünf Jahren die Freie Wählergruppe Gerolsheim. Die innerörtliche Parkplatzsituation nannte der alte und neue FWG-Fraktionssprecher Mathias Vogel als eines der großen Projekte in der kommenden Wahlperiode.

Einmal in fünf Jahren müssen die Freien Wähler zu ihrer ordentlichen Hauptversammlung eine weitere hinzufügen. Denn nach der Satzung ist der Vorstand nach Kommunalwahlen immer neu zu bestimmen. Da Weyers Stellvertreterin, Roswitha Zimmermann, die seit der Vereinigung zur Freien Wählergruppe Gerolsheim im Vorstand war, aus Altersgründen nicht mehr antrat, wählte die Versammlung Reinhold Kuales zum neuen Stellvertreter. Alle Vorstände wurden ohne Gegenstimme gewählt. Die Arbeit seit der vergangenen Hauptversammlung war zum größten Teil auf die Kommunalwahl ausgerichtet. Eine gute Aktion sei dabei die Ortsbegehung im April gewesen, zu der sich mehr als 70 Personen eingefunden hätten, berichtete Weyer vor 21 anwesenden Mitgliedern der 43 Mitglieder starken Wählergruppe. „Es ist nicht leicht, eine absolute Mehrheit zu verteidigen“, so Weyer. Der FWG sei es aber sogar gelungen, 2,9 Prozent hinzuzugewinnen: „Leider reichte es aber nicht für einen Sitz mehr im Gemeinderat.“ Der FWG sei es auch nicht schwergefallen, die beiden Beigeordneten zu stellen. Von den anderen beiden Fraktionen im Rat habe ja keiner den Finger gehoben, so Weyer. Den größten Sprung auf der Liste habe Lars Wahl gemacht. Mit Dirk Schreiber sei ein neues, jüngeres Mitglied in den Gemeinderat eingezogen, freute sich der Vorsitzende. Dass die FWG im Verbandsgemeinderat Grünstadt-Land zwei Beigeordnete stelle, findet Weyer ebenfalls in Ordnung. „Die CDU in der VG hat uns auch nicht immer mit Samthandschuhen angefasst“, kommentierte der Vorsitzende einen RHEINPFALZ-Bericht. Darin hatte sich die CDU-Fraktion Grünstadt-Land darüber beschwert, keinen Beigeordneten stellen zu dürfen. Im Rat Gerolsheim werde konstruktiv zusammengearbeitet, auch die Opposition – CDU (vier Sitze), SPD (drei) – werde immer in Entscheidungen einbezogen. Die Parkplatzsituation insbesondere in der Hauptstraße nannte Vogel, der als FWG-Fraktionssprecher erhalten bleibt, als eine der großen künftigen Aufgaben. „Allerdings können wir da nicht alleine entscheiden, sind vom Landesbetrieb für Mobilität abhängig. Bisher war dieser nicht so kooperativ“, so Vogel. Ideen, die möglichst ohne großen Kostenaufwand umzusetzen seien, gebe es für das Naherholungsgebiet Palmberg. Der Ausbau der Gartenstraße und die Entwicklung an der Herpfengasse seien weitere Projekte, die die FWG angehen wolle, so Vogel. Dazu seien bei der FWG viele neue, jüngere Mitglieder zu integrierten. Vielleicht müsse man sich noch einmal um die Lärmbelästigung durch die Autobahn kümmern, ergänzte Weyer. „Es gibt nicht wenige, die sagen, dass – seit die Autobahn einen neuen Belag hat – der Lärm deutlich gestiegen ist. Wir werden da im Rat noch einmal eine Resolution loslassen, auch wenn wir bisher immer abgeblitzt sind“, versprach Weyer. Der Kassenbestand ist aufgrund der Kommunalwahl etwas gesunken. Man habe allerdings gut gewirtschaftet, habe weniger ausgegeben als bei der Kommunalwahl 2009, so Kassenwart Edmund Keller. Es gelte auch nach der Wahl, am Ball zu bleiben, auf die Bürger zuzugehen, betonte der Vorsitzende Erich Weyer. Deshalb sollen weiterhin regelmäßig Stammtische angeboten werden. (nt)

x