Rhein-Pfalz-Kreis Kreiswohnungsverband: Zwei Neubauvorhaben fürs neue Jahr geplant

Dem Kreiswohnungsverband gehören etliche Immobilien im Kreis, unter anderem dieses Haus in Limburgerhof.
Dem Kreiswohnungsverband gehören etliche Immobilien im Kreis, unter anderem dieses Haus in Limburgerhof.

Der Kreiswohnungsverband (KWV) Rhein-Pfalz hat sich für das Jahr 2025 viel vorgenommen. Gleich zwei Neubauvorhaben sollen in Angriff genommen werden, teilt die Kreisverwaltung mit. Eigentlich sollte der Startschuss 2024 erfolgen. Ein Förderstopp des Landes hat das Projekt verzögert.

Durch die beiden Neubauvorhaben sollen zusätzlich insgesamt 24 Wohneinheiten entstehen, informiert die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung. 15 Wohneinheiten sollen demnach in Hochdorf-Assenheim, neun Wohnungen sollen in Mutterstadt entstehen. Landrat Clemens Körner (CDU), der auch Vorstand des KWV ist, hat die beiden Projekte bei der Verbandsversammlung in Böhl-Iggelheim den Vertretern der Mitgliedsgemeinden vorgestellt.

In der Wirtschaftsplanung 2025 werden für die beiden Neubauvorhaben 2,7 Millionen Euro angesetzt. Weitere insgesamt vier Millionen Euro werden für die Instandhaltung und Modernisierung der bereits bestehenden 1365 Wohnungen des Unternehmens bereitgestellt, informiert die Kreisverwaltung weiter. Somit beläuft sich die Investitionssumme des Kreiswohnungsverbands im kommenden Jahr auf rund 6,7 Millionen Euro. „Damit können wir nicht nur das Wohnungsangebot im Landkreis verbessern, sondern gleichzeitig auch die regionale Bauwirtschaft unterstützen“, wird Körner in der Pressemitteilung zitiert.

Geschäftsführer Volker Spindler erläuterte im Rahmen des Tätigkeitsberichts, dass die Neubauten bereits für 2024 eingeplant waren. Wegen eines Förderstopps des Landes Rheinland-Pfalz hätten diese allerdings zurückgestellt werden müssen. „Nun aber hat das Land signalisiert, dass die Förderung wieder aufgenommen werden soll. Daher können wir nun die Vorbereitungen der Bauprojekte fortsetzen“, wird Spindler zitiert. In diesem Jahr seien bislang rund vier Millionen Euro in die Modernisierung des Wohnungsbestands geflossen.

Festgestellt wurde laut Kreisverwaltung auch der Jahresabschluss 2023. Dieser weist demnach ein Jahresergebnis von 985.302,75 Euro aus, das durch Beschluss der Versammlung mit Blick auf die bevorstehenden Neubauinvestitionen der Rücklage zugeführt wurde.

Der KWV ist am 1. November 1920 als Bezirkswohnungsverband gegründet worden. Seine Aufgabe ist nach eigener Darstellung „eine sichere und verantwortbare Wohnungsversorgung der Bevölkerung“.

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