Rhein-Pfalz Kreis Kreisausschuss: Sportvereine sollen Geld bekommen

Ludwigshafen. Drei Projekte von Sportvereinen mit Gesamtkosten von etwa 117.000 Euro soll der Rhein-Pfalz-Kreis mit rund 11.700 Euro fördern. Das empfiehlt der Kreisausschuss, der am Montag in Ludwigshafen tagte.
Der ASV Heßheim möchte die Beleuchtung der Sporthalle auf LED-Technik umrüsten und die 35 Jahre alten Umkleiden für Sportler und Schiedsrichter sanieren. Der Verein begründet Letzteres mit Stockflecken und Schimmel. Die Kosten werden auf rund 52.000 Euro geschätzt. Daher soll der Kreiszuschuss rund 5200 Euro betragen. In Mutterstadt möchte die Turn- und Sportgesellschaft (TSG) nach Angaben der Kreisverwaltung ebenfalls die Sporthallenlampen auf energiesparende LED-Leuchten umstellen. Dafür muss die alte Technik aus- und die neue eingebaut werden. Außerdem gilt es, die elektronische Steuerung entsprechend anzupassen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen rund 47.000 Euro. Folgt der Kreistag dem Votum des Ausschusses, wird der Zuschuss zehn Prozent betragen, also rund 4700 Euro. Die Ortsgruppe Limburgerhof der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) plant, den 45 Jahre alten Beobachtungsturm am Marx’schen Weiher auf Waldseer Gemarkung durch einen neuen Turm zu ersetzen. Das wird rund 18.000 Euro kosten. Der Kreisausschuss empfiehlt, auch dieses Projekt mit zehn Prozent zu unterstützen. Die Zustimmung des Kreistags vorausgesetzt, wird der Rhein-Pfalz-Kreis diese drei Zuschüsse nur überweisen, wenn die jeweilige Kreiskommune das betreffende Vorhaben ebenfalls fördert. Bisher mussten die Gemeinden immer 20 Prozent der Kosten übernehmen, der Kreis zahlte zehn Prozent. Doch Landrat Clemens Körner (CDU) wies darauf hin, dass die Förderrichtlinien jüngst geändert wurden. Demnach beträgt der Kreiszuschuss seitdem grundsätzlich die Hälfte des jeweiligen Gemeindezuschusses. „Zahlt eine Kommune nur 15 Prozent, bezahlen wir nur noch 7,5 Prozent und so weiter“, erklärte der Landrat. |mamü