Rhein-Pfalz Kreis Kreisausschuss: LED-Leuchten und DLRG-Turm fördern

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Ludwigshafen. Drei Projekte von Sportvereinen im Kreisgebiet mit Gesamtkosten von etwa 117.000 Euro soll der Rhein-Pfalz-Kreis mit rund 11.700 Euro fördern. Das empfiehlt ihm der Kreisausschuss, der gestern im Kreishaus in Ludwigshafen tagte.

In Mutterstadt möchte die Turn- und Sportgesellschaft (TSG) nach Angaben der Kreisverwaltung die energiezehrende Beleuchtung ihrer Sporthalle auf energiesparende LED-Leuchten umstellen. Dafür muss die alte Technik aus- und die neue eingebaut werden. Außerdem gilt es, die elektronische Steuerung entsprechend anzupassen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen rund 47.000 Euro, wofür der Verein einen Zuschuss beim Landkreis beantragt hat. Folgt der Kreistag dem Votum des Ausschusses, wird der Zuschuss zehn Prozent betragen, also rund 4700 Euro. Die Ortsgruppe Limburgerhof der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) plant, den Beobachtungsturm am Marxschen Weiher auf Waldseer Gemarkung, der seit 45 Jahren in Betrieb ist, durch einen neuen Turm zu ersetzen. Das wird rund 18.000 Euro kosten. Der Kreisausschuss empfiehlt, auch dieses Projekt mit zehn Prozent zu unterstützen, was rund 1800 Euro entspricht. Das dritte Vorhaben betrifft den ASV Heßheim. Er möchte die Umkleidekabinen für Sportler und Schiedsrichter sanieren und die Beleuchtung der Sporthalle auf LED-Technik umrüsten. Die Umkleideräume seien seit ihrem Bau vor 35 Jahren nur sehr notdürftig in Stand gehalten worden, heißt es in den Unterlagen. In der Folge hätten sich Stockflecken und Schimmel gebildet, weshalb eine Sanierung dringend erforderlich sei. Die Kosten werden auf rund 52.000 Euro geschätzt. Daher soll der Kreiszuschuss rund 5200 Euro betragen. Die Zustimmung des Kreistags vorausgesetzt, wird der Rhein-Pfalz-Kreis diese Zuschüsse nur überweisen, wenn die jeweilige Kreiskommune das betreffende Vorhaben ebenfalls bezuschusst. Bisher mussten die Gemeinden immer 20 Prozent der Kosten übernehmen, der Kreis zahlte zehn Prozent. Doch Landrat Clemens Körner (CDU) wies darauf hin, dass die Förderrichtlinien jüngst geändert wurden. Demnach beträgt der Kreiszuschuss seitdem grundsätzlich die Hälfte des jeweiligen Gemeindezuschusses. „Zahlt eine Kommune nur 15 Prozent, bezahlen wir nur noch 7,5 Prozent und so weiter“, erklärte der Landrat. |mamü

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