Mutterstadt
Kinderbuch: Robotermission im Klassenzimmer
Ich bin ...
… Luca Schwögler, ich bin neun Jahre alt und wohne in Mutterstadt. Ich war bis zu den Sommerferien in der dritten Klasse an der Pestalozzi-Schule.
Ich lese gerne …
… schon immer, seit ich lesen kann. Also seit der ersten Klasse. Und ich lese viel. Ich bin auch bei Antolin registriert (Anmerkung der Redaktion: Antolin ist ein web-basiertes Programm zur Leseförderung in Schulen), da habe ich es im letzten Schuljahr auf 163 Bücher und 4652 Punkte geschafft. Damit war ich auch der Lese-König in meiner Klasse. Wenn es geht, lese ich nach der Schule und in meiner Freizeit.
Am liebsten lese ich …
… ich liebe Comic-Romane. Gerne lese ich aber auch die Bücher, die bei den Bücherfressern vorgestellt werden. Das ist eine Veranstaltung für Kinder alle 14 Tage in der Gemeindebibliothek. Hierbei steht jeweils ein Buch im Mittelpunkt, und im Anschluss wird gebastelt. Außerdem gefallen mir Abenteuerbücher.
Meine ersten Bücher waren …
…“Der kleine Eisbär und der Angsthase“ von Hans de Beer und Janosch
Mein Lieblingsbuch ist …
… eine ganze Serie, sie heißt „Gregs Tagebuch“. Davon habe ich schon die ersten neun gelesen und freue mich auf den zehnten Band. Geschrieben hat die Reihe Jeff Kinney. Er und Kai Pannen sind meine Lieblingsautoren. Eines dieser Bücher schaffe ich an einem Tag.
Beim Lesesommer bin ich ...
… zum dritten Mal dabei. Letztes Jahr habe ich einen Preis gewonnen, eine Tüte mit vielen tollen Sachen. Diesmal habe ich mich auch gleich wieder angemeldet und in den ersten zwei Wochen schon sechs Bücher gelesen.
In den Büchern „Andro {streng geheim}“ geht es …
… um Andro, einen Roboterjungen, der den Auftrag hat, die Menschen zu erforschen. Eigentlich heißt er KI-Androide 3.0 – m. Er sagt, er ist zehn Jahre alt und kommt aus Palo Alto. Sogar die genaue Einwohnerzahl weiß er. Seine Erbauer, also seine Eltern, haben ihn mit Teilen vom Flohmarkt gebaut. Er soll in seiner Schulklasse möglichst viele Freundschaftspunkte sammeln. Falls er das nicht schafft, wollen ihn seine Erbauer in ein neues Modell 4.0 umbauen. Das will er verhindern. Eigentlich soll man ihn nicht als Roboter erkennen, aber er verplappert sich ziemlich oft, und irgendwann weiß seine Freundin Lilli Bescheid. Normalerweise haben Androiden ja keine Gefühle, aber am Ende des ersten Bandes „Fehlermeldung Schule“ lernt er, was Glück ist. Im zweiten Band, „Emotionen und andere Störfaktoren“, baut er sich ein Emotionsmodul ein und es passieren ziemlich blöde Sachen. Im dritten Band „Kurzschluss auf Klassenfahrt“ rettet er Marko, obwohl der nicht wirklich sein Freund ist. Andro und Julius, das ist der Klassenbeste, bringen durch ihr unterschiedliches Tempo beim Rudern das Drachenboot in Schieflage und der Rektor Lembke fällt ins Wasser. Ach, und Andro verkleidet sich mit einer Ritterrüstung, und alle denken, er wäre der Burggeist. Das Ende der Geschichte verrate ich aber nicht.
Die beste Stelle im Buch war …
… die Sache mit der Einladung bei Lilli. Das war sehr lustig, weil Andro immer alles wörtlich nimmt. Lillis Mutter sagt beim Essen zu ihm: „Hau rein!“ Und er haut wirklich auf das Kuchenstück. Witzig ist auch der Hund. Der heißt Tamagotchi, und man muss bei ihm immer gelbes Wasser als Pipi auffüllen. Er ist nämlich auch ein Roboter. Und die Küchengeräte in Andros Familie können sprechen und haben Namen. Der Kühlschrank heißt Herr Lieb und der Saugroboter Staubi. Der schleicht sich bei Andros Abenteuern immer heimlich ein und ist auch bei der Klassenfahrt dabei. Cool finde ich auch, wie er durch Lillis Powerbank vor dem Abschalten gerettet wird und ihm Kühlmittel einfach ins Ohr gekippt wird.
Das Buch müsst ihr lesen, …
… weil es so lustig und spannend ist. Und man lernt, was ein Androide ist.
Wenn ich nicht lese, dann …
… spiele ich gerne Fußball, mache Leichtathletik oder gehe zum Flötenunterricht. Sonntags gehen wir auch öfters mit der Familie wandern.
In den Ferien …
… bin ich drei Wochen mit meinen Eltern auf La Palma. Ich möchte gerne so viele Bücher mitnehmen, wie in den Koffer passen. Dann besuche ich noch für eine Woche ein Tenniscamp und eine Woche lang ein Lego-Robotik-Camp. Ende Juni war ich bei Explore Science im Herzogenriedpark in Mannheim und habe dort einen kleinen Roboter programmiert. Der sollte durch ein Labyrinth fahren können. Am Schluss konnte er wirklich die richtige Länge geradeaus fahren und 90-Grad-Drehungen machen. Auch zu Hause habe ich schon einen Miniroboter gebaut.
Als nächstes lese ich ...
… „Mein dicker fetter Zombie Goldfisch“ von Mo O“Hara.
Das würde ich sonst noch gerne tun …
… nochmal in den Landauer Zoo gehen und nach den Ziegen schauen. Denen haben wir auch Namen gegeben.
Ich freue mich …
… auf die vierte Klasse und schwere Matheaufgaben.
Lesezeichen
„Andro {streng geheim}“ Band 1: „Fehlermeldung Schule“, ISBN 978-3-7432-0893-3, Band 2: „Emotionen und andere Störfaktoren“, ISBN 978-3-7432-0983-1, Band 3: „Kurzschluss auf Klassenfahrt“, ISBN 978-3-7432-0984-8; von Kai Pannen, Loewe-Verlag, ab acht Jahre, jeweils 176 Seiten, Preis: je 10,95 Euro.