Bobenheim-Roxheim Kabs: Trotz Regen noch zu trocken für Mücken

Die Mückensituation ist aus Sicht der Kabs in den Sumpfwaldgebieten rund um Bobenhein-Roxheim entspannt.
Die Mückensituation ist aus Sicht der Kabs in den Sumpfwaldgebieten rund um Bobenhein-Roxheim entspannt.

Die jüngsten Regenfälle haben bislang wenig Auswirkungen auf die Mückenpopulation rund um Bobenheim-Roxheim. Das bestätigt Björn Pluskota, der bei den Mückenjägern der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) unter anderem für diese Region zuständig ist.

„Wir hatten rund um den Silbersee oder beim Roxheimer Altrhein bislang keinen relevanten Pegelanstieg, weil dort vorher alles so trocken war“, erzählt Pluskota auf RHEINPFALZ-Anfrage. Den Sumpfwaldstechmücken, deren Brutstätten von steigenden Grundwasserpegeln profitieren, hätten die bisherigen Regenmengen nicht ausgereicht, um in größerer Zahl zu schlüpfen. Die Brutstätten seien teils „noch richtig trocken“.

In diesen Sumpfwaldgebieten hatten die Kabs-Leute bisher eher wenig zu tun, sagt Pluskota und informiert, dass es in diesem Jahr dort „sehr, sehr wenig im Verhältnis zum Schnitt“ zu tun gebe. Punktuell könne das aber anders aussehen.

Zwischen dem Rhein und dem Hauptdeich bei Bobenheim-Roxheim haben die Mückenjäger bereits mehr zu tun. „Da ist auch schon der Hubschrauber geflogen“, sagt Pluskota. Zu tun habe die Kabs nach den Unwettern vor allem im südlichen Rhein-Pfalz-Kreis. Mit den nun steigenden Temperaturen würden die Schnaken entlang des Rheins demnächst schlüpfen. In rund einem Monat lasse sich dann erstmals einschätzen, wie groß die Schnakenplage dort in diesem Jahr sein werde.

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