Rhein-Pfalz Kreis Künftig mehr Platz für Gläubige

Schifferstadt. Gut acht Monate lang ist an der neuapostolischen Kirche in Schifferstadt gehämmert, gebohrt und verputzt worden. Jetzt ist der Um- und Ausbau gestemmt. Am Sonntag, 30. November, wird die Kirche mit einem Festgottesdienst ab 10 Uhr mit Apostel Clemens Haeck, dem stellvertretenden Kirchenpräsidenten der Gebietskirche Rheinland-Pfalz/Saarland/Hessen, wieder in Dienst gestellt.
Der Ausbau des Gebäudes im Ostring 67 war nötig geworden, weil die neuapostolischen Gemeinden aus Limburgerhof, Mutterstadt und Schifferstadt zusammengelegt worden sind, heißt es aus der Gemeinde. Jetzt ist nicht nur der Innenraum neu gestaltet worden, sondern es steht ein weiterer Raum für regelmäßige Angebote zur Verfügung. Dies betrifft zum Beispiel den Kinderunterricht, Jugend und Seniorentreffen oder Chorproben. Dazu ist ein 63 Quadratmeter großer Anbau geschaffen worden, die Gesamtfläche beträgt nun nach Angaben von Gemeindevorsteher Michael Binder 204 Quadratmeter. Auch die Außenanlage wurde neu gemacht. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Binder auf 270.000 Euro. Im April hatten die Arbeiten begonnen. Während der Umbauarbeiten mussten die Gläubigen seit Mitte Juli ins „Exil“: Sie wurden „von der Nachbargemeinde Speyer herzlich aufgenommen“, betont Karl Knorr von der Schifferstadter Gemeinde. Die Gesamtgemeinde hat laut ihrem Vorsteher derzeit rund 130 aktive Mitglieder aus dem mittleren Rhein-Pfalz-Kreis. Binder wird unterstützt von vier Priestern und fünf Diakonen. Der Einweihungsgottesdienst am Sonntag wird mitgestaltet von Chor und Orchester der Gemeinden Schifferstadt und Speyer. (umi)