Kommentar Kündigung als starkes Signal

Lambsheim will sich aus der zentral konzipierten Jugendarbeit der Verbandsgemeinde ausklinken, und man möchte sagen: Das ist gut so. Dann haben die fruchtlosen Diskussionen der Bürgervertreter mit den Jugendpflegern endlich ein Ende. Und diejenigen, die im Sozialausschuss sitzen, dürfen und müssen selbst überlegen, was der Nachwuchs jenseits von Schule und Vereinen noch so brauchen könnte, um zu gedeihen. An dem Konzept müssen sich die Lambsheimer Politiker dann aber messen lassen. Dass die mit Abstand größte der sechs Ortsgemeinden die Vereinbarung mit der Verbandsgemeinde gekündigt hat, ist aber auch ein starkes Signal an die Jugendpfleger und ihren Dienstherrn, den Verbandsbürgermeister. Sie sollten darüber nachdenken, ob ihr Konzept noch bedarfsgerecht ist.
