Bobenheim-Roxheim Ideenwettbewerb für Baugebiet muss warten
Auf Wunsch des Gemeinderats, vor allem der CDU-Fraktion, soll nicht nur ein Planungsbüro um einen Vorentwurf gebeten werden. Vielmehr sollen mehrere Firmen aufgefordert werden, Ideen zu präsentieren, bevor die Gemeinde die eigentliche Bauleitplanung in Angriff nimmt. So lautet ein Beschluss vom März dieses Jahres. Jede der vier Fraktionen sollte ein Büro dafür vorschlagen und die Verwaltung zwei. Pro Firma stand ein Honorar von 4000 Euro netto im Raum.
Der Aufforderung, bis Ende Mai Vorschläge zu machen, ist aber laut Bürgermeister Michael Müller (SPD) keine Fraktion nachgekommen, weshalb er in der jüngsten Bauausschusssitzung verkündete, nur mit den Planungsbüros Piske und Artec Kontakt aufzunehmen. „Inzwischen hat die CDU-Fraktion noch einen Vorschlag nachgereicht“, so Müller auf Anfrage.
Bevor die drei Unternehmen Ideen entwickeln, müssen Müller zufolge „noch Grundlagenarbeit betrieben, maßgebliche Gutachten eingeholt und eine Vermessung vorgenommen werden“. Auch sei der Gemeinde empfohlen worden, sich mit dem Katasteramt über die mögliche Notwendigkeit eines Bodenordnungsverfahrens zu unterhalten. Es werde daher noch einige Zeit dauern, bis sich die Gremien wieder mit dem Projekt befassen könnten, so Müller.