HARTHAUSEN Hoher Schaden und ein Verletzter bei Wohnhausbrand

Drehleiter-Einsatz: Das Feuer breitete sich in Richtung Dach aus.
Drehleiter-Einsatz: Das Feuer breitete sich in Richtung Dach aus.

Hoher Sachschaden, aber glücklicherweise nur ein Leichtverletzter – diese Bilanz haben Polizei und Feuerwehr nach dem Brand eines Einfamilienhauses am Dienstagabend in Harthausen gezogen.

Das Einfamilienhaus im Bereich Am Pfaffensee sei nicht mehr bewohnbar, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. In dem Gebäude wohnte demnach eine dreiköpfige Familie. Sie bemerkte den Brand gegen 20.40 Uhr und rief die Feuerwehr. Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache an der hölzernen Außenfassade ausgebrochen und hatte sich anschließend in Richtung Dachgiebel ausgebreitet. Der 18 Jahre alte Sohn wurde leicht verletzt, er erlitt eine Rauchvergiftung.

Rund 60 Feuerwehrleute aus Harthausen, Dudenhofen und Römerberg waren im Einsatz. Sie brachten den Brand schnell unter Kontrolle, löschten das Feuer und stellten eine Brandwache. Auch das Technische Hilfswerk war mit 15 Helfern im Einsatz. Am Mittwochnachmittag mussten Feuerwehr und THW noch einmal ausrücken. Da es unter der Fassadenverkleidung wieder angefangen hatte zu brennen, musste diese entfernt werden.

Die Polizei schätzte den Schaden auf etwa 200.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Die Verkleidung der Fassade muss weg: Dort hatten sich Glutnester gebildet.
Die Verkleidung der Fassade muss weg: Dort hatten sich Glutnester gebildet.
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