Mutterstadt
Grundschulen: Digitale Tafeln und iPads zum Schuljahreswechsel
Mutterstadts Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (SPD) konnte bereits Anfang Juni, stellvertretend für beide Mutterstadter Grundschulen, 23 iPads inklusive Ladekoffer und Transportwagen an Jutta Ziegler, die Schulleiterin der Pestalozzischule, übergeben. Damals auch mit dabei: Die digitale Koordinatorin der Schule, Janine Bier, deren Klasse 1c die neuen und vorkonfigurierten Geräte gleich ausprobieren durfte. Insgesamt seien beiden Schulen mittlerweile 47 iPads zur Verfügung gestellt worden, teilt die Verwaltung mit. Im Rathaus geht man davon aus, dass in Zukunft noch weitere Tablets angeschafft werden.
Mit Programmen zur Digitalisierung an Schulen haben Bund und Land in den vergangenen Jahren mehrere Förderpakete geschnürt. Laut Verwaltung ist es etwa durch die „Digitalpakte I und II“ möglich gewesen, an den beiden Mutterstadter Grundschulen die notwendige Netzwerk-Infrastruktur sowie flächendeckendes W-Lan zu schaffen. Auch sei es mittlerweile möglich gewesen, für jeden Klassenraum der beiden Schulen insgesamt 24 digitale Tafeln in einer Größe von 86 Zoll mit Seitenflügeln anzuschaffen – inklusive Dokumentenkameras und PC-Arbeitsplatz für die Lehrkräfte. Sie ersetzen die ursprünglichen Kreidetafeln, die nun Geschichte sind.
216 000 Euro Förderung
Jeder Klassenraum der Pestalozzi-Grundschule sei zudem mit einem Wandtelefon und zwei Schüler-Notebooks ausgestattet worden. In der Grundschule Im Mandelgraben wurde laut Verwaltung ein Computerraum mit 12 neuen PCs eingerichtet.
Wie Marc Weinerth, Administrator der Gemeindeverwaltung, erläuterte, ist das Projekt „Digitalisierung an Schulen“ damit aber nicht abgeschlossen. So stehe durch das Programm „Digitalpakt III (Administration)“ für die Qualifizierung und Weiterbildung von Mitarbeitern der IT eine Summe von bis zu 10.000 Euro zur Verfügung.
Als Schulträger seien der Gemeindeverwaltung durch den Digitalpakt insgesamt rund 216.000 Euro zur Verfügung gestellt worden, der Eigenanteil belaufe sich auf 20.000 Euro.
Trotz der bereitgestellten Fördermittel habe die Verwaltung aber weitere eigene Haushaltsmittel für die umfangreichen Elektro- und Netzwerkinstallationsarbeiten aufbringen müssen.