Rhein-Pfalz Kreis Grüne küren Weinacht zum Kandidaten

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SCHIFFERSTADT. Seinen Hut in den Ring geworfen hat er schon vor geraumer Zeit, nun ist Elias Weinacht auch offiziell der Kandidat der Grünen im Rhein-Pfalz-Kreis für die Wahl des Landrats am 5. März. Die Wahlversammlung des Grüne-Kreisverbands hat den 32-Jährigen am Donnerstagabend in Schifferstadt einstimmig nominiert.

Elias Weinacht

tritt damit gegen Amtsinhaber Clemens Körner (CDU) an, bisher als einziger Wettbewerber, nachdem die SPD auf einen Kandidaten verzichtet (wir berichteten). Der 32-Jährige stammt aus Mutterstadt, „ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen“. Er arbeitet als Referent des Ludwigshafener Grünen-Landtagsabgeordneten Bernhard Braun. Weinacht war bei der Landtagswahl im März auch als Direktkandidat der Grünen angetreten. Der Mutterstadter, der keinen Gegenkandidaten hatte, stellte sich am Donnerstag der kleinen Runde vor und skizzierte Eckpunkte seines Programms. Dem Rhein-Pfalz-Kreis gehe es wirtschaftlich gut, aber es gebe „Baustellen“, die angegangen werden müssten, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden, sagte Weinacht. Die Menschen müssten mehr „mitgenommen“, Bürger besser in wichtige Entscheidungen eingebunden werden. Defizite sehe er beim Umwelt- und Gewässerschutz, „da müsste die Kreisverwaltung noch mehr Engagement zeigen“. Mehr sozialen Wohnungsbau – das würde er als Landrat als erstes anpacken, antwortete Weinacht. Und den erklärten Elternwillen berücksichtigen und eine weitere Integrierte Gesamtschule im Landkreis auf den Weg bringen. Er sei offen für Gespräche mit anderen Parteien, meinte Elias Weinacht. Einen „spannenden und erfolgreichen Wahlkampf“ wünschte sich Vorstandssprecher Armin Grau. Die Kreisverbände Rhein-Pfalz-Kreis, Ludwigshafen und Frankenthal wollen sich besser vernetzen, Veranstaltungen koordinieren und gemeinsam Projekte stemmen. Dazu soll eine hauptamtliche Arbeitskraft eingestellt werden. Federführend sei Frankenthal, informierte Grau. Dies sei vor allem vor dem Hintergrund des kommenden Wahljahres mit Landrats- und Bundestagswahl sinnvoll. Das Vorhaben stieß nicht auf ungeteilte Zustimmung. Jedoch vereinbarten die Mitglieder, dies Angebot ein Jahr lang zu testen. |umi

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