Bobenheim-Roxheim Glasfaserausbau: Drei Unternehmen wollen’s machen

Der Gemeinderat Bobenheim-Roxheim muss entscheiden, welcher Anbieter Glasfaseranschlüsse im Ort verlegen darf.
Der Gemeinderat Bobenheim-Roxheim muss entscheiden, welcher Anbieter Glasfaseranschlüsse im Ort verlegen darf.

Drei Firmen interessieren sich dafür, in Bobenheim-Roxheim Glasfaseranschlüsse für schnelles Internet herzustellen. Der Gemeinderat muss entscheiden, ob und mit welchem der Anbieter die Kommune einen Kooperationsvertrag schließen soll.

In der Sitzung des Bauausschusses am Donnerstag haben Vertreter von Deutsche Glasfaser, Deutsche Giganetz und Glasfaserplus (Deutsche Telekom) ihr jeweiliges Konzept zum weiteren Breitbandausbau in Bobenheim-Roxheim vorgestellt. Der soll eigenwirtschaftlich erfolgen, also ohne Kostenbeteiligung der Gemeinde oder des Landkreises.

Im Rahmen eines „Weiße-Flecken-Förderprogramms“ hat die Firma Inexio im Rhein-Pfalz-Kreis und damit auch in Bobenheim-Roxheim unterversorgten Adressen zu leistungsfähigeren Internetverbindungen verholfen. Jetzt soll daran anknüpfend der Standard FTTH (Glasfaser bis ins Haus) mit Bandbreiten bis 1000 Megabit pro Sekunde flächendeckend bereitgestellt werden.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Konzepte wird die Gemeindeverwaltung jetzt in einer Matrix verarbeiten, sodass es die Fraktionen einfacher haben, sich bis zur Ratssitzung am 11. Mai (18 Uhr, Ratssaal) darüber im Klaren zu werden, wer ihrer Ansicht nach den Zuschlag für das Ausbauprogramm erhalten soll.

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