Bobenheim-Roxheim Gemeinde will Essensgeld erneut erhöhen
Bereits im März war eine Erhöhung des Essensgelds beraten worden. Damals wollte die Gemeinde den Preis für das Schulessen auf 5,40 Euro (81 Euro monatlich) anheben, im Ausschuss einigte man sich auf 4,80 Euro – gültig seit dem aktuellen Schuljahr. Im jüngsten Ausschuss wollte die Gemeinde abermals die Preise anheben – nun auf 5,95 Euro (89,25 Euro monatlich) pro Schul- und 4,54 Euro pro Kita-Essen. Mehrere Ausschussmitglieder befanden das für deutlich zu hoch angesetzt. „Nach der letzten Erhöhung haben Familien des Essensgeld abbestellt, das könnte nun wieder passieren“, mahnte Nicole Born (Grüne) an. Geringverdienerhaushalte würden bei solchen Erhöhungen „hinten überfallen“. Auch SPD-Vertreter hatten die Pläne kritisiert. Die Verwaltung begründete die Pläne mit dem knappen Haushalt 2024. Zudem argumentierten Gemeindevertreter, die Essensgeldbeiträge würden nur 80 Prozent der Kosten decken. Als Kompromiss einigten sich Ausschuss und Gemeinde darauf, die Erhöhung beim Schulessen auf 5,40 statt 5,95 Euro festzulegen – den Wert, den die Gemeinde im März schon wollte. Endgültig entscheidet darüber der Gemeinderat am 14. Dezember.