Mutterstadt RHEINPFALZ Plus Artikel Friedhofsgebühren werden teurer

Alles wird teurer, auch eine Bestattung.
Alles wird teurer, auch eine Bestattung.

Bestattungen werden ab Mitte des Jahres teurer, denn die Gemeinde hat mit Zustimmung der Kommunalpolitiker die Friedhofsgebühren teilweise erhöht. Grund sind die allgemein gestiegenen Kosten in den vergangenen drei Jahren.

Und die Preissteigerung werde sich auch in diesem Jahr fortsetzen, befürchtet die Verwaltung. Sie rechnet vor: Die Kosten, die in den vergangenen zwei Jahren für den Neuen Friedhof anfielen, seien nur zu 61 Prozent gedeckt. Darum halte es die Gemeinde für angebracht, die Gebühren im Schnitt um etwa 15 Prozent zu erhöhen.

Am größten ist die Preissteigerung bei den energieintensiven Leistungen. So kostet zum Beispiel die Nutzung der Trauerhalle am Neuen Friedhof ab 1. Juni 340 Euro. Bislang waren 270 Euro fällig. Die Benutzung des Kühlraums in der Leichenhalle kostet dann 98 Euro (zuvor 65 Euro). Weiterhin steige die Nachfrage nach Urnenbestattungen weiter an. Infolgedessen erhöhen sich die Gebühren auch hierfür: zum Beispiel kostet eine Nische in der Urnenwand für zwei Urnen bei einer Nutzungsdauer von 25 Jahren statt 1190 nun 1428 Euro.

Auch soll die Dauer für das Nutzungsrecht für Gräber mit sechs und mehr Grabplätzen von 40 auf 25 Jahre reduziert werden, da diese langen Laufzeiten nicht mehr nachgefragt werden, erläutert die Verwaltung. Des Weiteren erhöhen sich die Bestattungskosten ab 2025 um die Umsatzsteuer, die ab dann für einzelne Leistungen erhoben werden müssen und die die Gemeinde ans Finanzamt abführen muss.

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