Rhein-Pfalz Kreis Fraktionen wollen Zusammenarbeit beibehalten

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Der Ende Mai neu gewählte Gemeinderat von Gerolsheim trifft sich am morgigen Dienstagabend zu seiner ersten Sitzung. Neben der Vereidigung von Ortsbürgermeister Erich Weyer (FWG) steht die Wahl der ehrenamtlichen Beigeordneten auf dem Programm.

Bei der Kommunalwahl hatten die Freien Wähler leicht zugelegt und ihre absolute Mehrheit verteidigt. Im 16 Sitze umfassenden Gemeinderat haben sie wie bislang neun Plätze inne. Dagegen gab es in den Reihen der Opposition einen Platztausch: Während die SPD (3) einen Platz verloren hat, konnte die CDU-Fraktion ihre Stärke von drei auf vier Sitze vergrößern. Alter und neuer Ortsbürgermeister ist Erich Weyer, der am 25. Mai keinen Gegenkandidaten hatte und mit 84,3 Prozent der Stimmen wiedergewählt wurde. Für Weyer, der bei der Ortsgemeinderatswahl auch Spitzenkandidat der Freien Wähler gewesen war, rückt Peter Palm in die Fraktion nach. Als Beigeordnete werden sich voraussichtlich die bisherigen Amtsinhaber Hermann Fried und Klaus May (beide FWG) erneut zur Wahl stellen, informierte Erich Weyer am Freitag auf Anfrage. Allerdings werde es dabei wohl einen Rollenwechsel geben: Der bisherige Erste Beigeordnete Fried kandidiere morgen aus Altersgründen als Zweiter, May als Erster Beigeordneter. Damit falle auch das Dorfgemeinschaftshaus künftig in die Verantwortung Mays. Dass es für die Beigeordneten in Gerolsheim ansonsten keine spezifischen Zuständigkeitsbereiche wie in anderen Gemeinden gebe, daran wolle man festhalten, so Weyer, der auch Vorsitzender der Freien Wähler im Dorf ist. Mit den Personalentscheidungen zeigen sich die beiden anderen im Rat vertretenen Parteien einverstanden, wie deren Vorsitzende Herbert Müller (CDU) und Volker Rossel (SPD) auf Anfrage bestätigten. Alle gewählten Gemeinderäte wollen ihr Mandat morgen annehmen. Während bei der FWG Mathias Vogel und bei der Union Herbert Müller als Fraktionssprecher weiterarbeiten werden, ist diese Personalie bei den Sozialdemokraten noch nicht endgültig geklärt. Am heutigen Montagabend wollen sie darüber entscheiden, wie Rossel berichtete. Dann werde sich zeigen, ob Jürgen Schinkenmaier als Fraktionsvorsitzender weitermacht oder Horst Piroth, der die meisten Stimmen für die SPD gewonnen hat, das Amt übernimmt. Was die künftige Arbeit im Gemeinderat anbelangt, sind sich die Vorsitzenden aller drei politischen Gruppierungen einig: Die konstruktive Zusammenarbeit der Fraktionen soll unbedingt beibehalten werden. „Wir arbeiten alle nur für das Wohl der Gemeinde“, unterstrich Volker Rossel. „Wir müssen mit dem Geld auskommen, das uns zur Verfügung steht. Und das geht nur gemeinsam“, sagte Ortschef Erich Weyer. (gnk)

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