Rhein-Pfalz Kreis Flüchtlinge: Stabile Zahlen in Schifferstadt

«Schifferstadt.» 195 Geflüchtete – mit und ohne Aufenthaltsstatus – sind nach Angaben der Stadtverwaltung derzeit in Schifferstadt untergebracht. Ein Drittel der Personen ist weiblich. Sie stammen aus 14 verschiedenen Ländern. Die Stadt ist weiterhin auf Wohnungssuche, um eine dezentrale Unterbringung zu gewährleisten.
Die meisten kommen aus Syrien (42) und Somalia (41), gefolgt von Eritrea (26), Afghanistan (21), Pakistan (17), Türkei (16), Mazedonien und Ägypten (je 8), Sudan (5), Iran (4), Serbien (3), Libanon (2) sowie Serbien und Indien (je 1). Sie sind in 32 Wohnungen, 13 Häusern und einer Containeranlage untergebracht. 79 Asylbewerber werden finanziell unterstützt, das sind elf mehr als noch im Vorjahr. 22 Flüchtlinge haben eine Arbeitserlaubnis und arbeiten regelmäßig. Es bleibe weiterhin schwierig, teilt die Verwaltung mit, die Geflüchteten in Arbeit zu vermitteln, da es oftmals an den nötigen Sprachkenntnissen scheitere. Die meisten Asylbewerber, die im Leistungsbezug stehen, besuchen derzeit einen Sprachkurs bei der Volkshochschule oder bei einem Ehrenamtlichen des Teams 31. Im März, teilte Bürgermeisterin Ilona Volk (Grüne) in der jüngsten Sitzung des Migrationsausschusses mit, sei eine Bürgerinformation von Team 31 und Kinderschutzbund zum Thema Flüchtlinge in Schifferstadt geplant. „Es werden weiterhin Ehrenamtliche gesucht“, sagte Volk. Die Helfer und die Menschen, die Wohnraum zur Verfügung stellen, seien eine wichtige Stütze in der Flüchtlingsarbeit.