Mutterstadt RHEINPFALZ Plus Artikel Feldränder ohne Hundedreck : FWG stellt Hundetoilette auf

Die FWG-Vertreter (von links): Axl Reimer, Tina Thibodeaux, Peter Smykalla und Hartmut Magin stellen die Hundebeutelstation vor.
Die FWG-Vertreter (von links): Axl Reimer, Tina Thibodeaux, Peter Smykalla und Hartmut Magin stellen die Hundebeutelstation vor.

Wo in Mutterstadt die Von-Ketteler-Straße in den Feldweg in Richtung Dannstadt übergeht, hat die örtliche FWG eine Hundetoilette angebracht. Die Spende soll Hundehaltern helfen, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere sauber zu entsorgen. Dem Vorsitzenden der FWG, Hartmut Magin, ist es wichtig, nochmals darauf hinzuweisen, das Hundekot nichts auf dem Feldrand oder den Äckern zu suchen hat. Aus Hygienegründen.

Vor einiger Zeit wurden, mit Unterstützung ortsansässiger Gewerbetreibender, an verschiedenen Bereichen in Mutterstadt bereits Beutelstationen aufgestellt. „Doch gerade an der Von-Ketteler-Straße fehlte unserer Meinung nach noch eine Hundetoilette“, sagt Hartmut Magin. Denn der Feldweg, der von dort in Richtung Dannstadt führt, werde in den Lockdown-Phasen der Corona-Pandemie verstärkt für Spaziergänge genutzt.

„Aber für Hundehalter fehlte hier noch eine Möglichkeit, die Hinterlassenschaft ihrer Tiere sauber zu entsorgen“, sagt Magin. „An der Station lassen sich deshalb nicht nur Tüten ziehen, sondern es gibt auch einen Abfallbehälter.“ So müssten die vollen Tütchen nicht den ganzen Spaziergang über mitgetragen werden. „Das macht ja keiner gerne.“

Appell an Hundehalter

Durch diesen Service hoffe die FWG nun, dass die Feldränder und Äcker selbst sauber bleiben. Natürlich auch von anderem Unrat – der Umwelt zuliebe. „Gerade erst haben über 90 Mutterstadter am Dreck-Weg-Tag der Gemeinde teilgenommen und halfen, die Gemarkung von Müll und anderen unnötig Weggeworfenem zu befreien“, berichtet Magin. Der gute Eindruck, den die Umgebung von Mutterstadt macht, solle erhalten bleiben. Magin, der Landwirt ist, hat aber noch ein Anliegen. Er wünscht sich, dass die landwirtschaftlich genutzten Flächen sauber bleiben. Denn hier wachsen ihm zufolge Lebensmittel. „Wir Landwirte haben strenge Auflagen einzuhalten – Hundekot und Müll auf den Feldern machen es schwer, diese zu erfüllen.“ Er appelliert an Hundehalter zudem, die Tiere nicht auf die Felder laufen zu lassen. Und: Hundekot gehöre in die Tüten, nicht zwischen Bundzwiebeln, Kartoffeln und Blumenkohl.

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