Maxdorf / Bobenheim-Roxheim Fachmann fordert: „Wir müssen mit dem Biber leben lernen“
Der ehrenamtliche Mitarbeiter des rheinland-pfälzischen Biberzentrums, Ewald Marx, nimmt Stellung zu dem am 20. März erschienenen Artikel „Biber sorgen für Freude und Frust“ über die Befürchtungen von Maxdorfern wegen des Bibervorkommens in dem Ort. Sätze wie „Kein Abschuss erlaubt“ brächten ihn zur Weißglut, schreibt der Biberbetreuer aus Bobenheim-Roxheim, wo die geschützte Tierart seit Längerem wieder heimisch ist. In dem besagten Maxdorfer Gebiet habe am 27. Februar wieder eine Begehung mit Vertretern des Biberzentrums, der Gemeindeverwaltung und des Gewässerzweckverbands stattgefunden. „Hierbei wurden von uns Biberbetreuern bewährte Kompromissvorschläge wie das Abschleifen oder Zurücksetzen der Dämme unter Beobachtung unterbreitet“, so Marx. „Auch das Einbringen von Bypass-Bauwerken wäre eine problemlösende Variante, welche wir schon vor zwei Jahren angeboten haben.“ Aber bis dato sei nichts davon umgesetzt worden. „Alle Beteiligten müssen endlich lernen: Wir müssen mit dem Biber leben und ihn nicht bejagen“, fordert Marx.