Rhein-Pfalz Kreis Erweitertes Angebot kommt gut an

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Mutterstadt. Betreuen, beraten, bespaßen: Im Jugendtreff ist jungen Mutterstadtern auch 2014 wieder viel geboten worden. Hier und da wurde das Angebot zudem sinnvoll erweitert. Möglich sei vieles nur aufgrund der finanziellen und personellen Unterstützung des Fördervereins, erklärt die stellvertretende Jugendtreff-Leiterin Heike Klag.

„Insbesondere unsere Großveranstaltungen wären ohne seine tatkräftige Mithilfe so nicht möglich“, betont Klag in ihrem Jahresbericht, den sie kürzlich dem Mutterstadter Sozialausschuss vorgestellt hat. Positiv wirke sich daneben die Zusammenarbeit mit der Sozialarbeiterin der Gemeinde, Christine Franz-Yilmaz, aus. Als Beispiel nennt sie den Girls′ Day, bei dem sich acht Mädchen zwischen zwölf und 15 Jahren über den Beruf der Polizistin in der Polizeiinspektion Schifferstadt informierten. Als neue Aufgabe kam 2014 für ihren Kollegen Klaus Schemmel und sie die Schulsozialarbeit an den Grundschulen hinzu. Diese könne allerdings nur vorübergehend geleistet werden, da sie sich erheblich aus den betrieb im Jugendtreff auswirke und bisweilen zu Engpässen führe. Ausfallzeiten durch Urlaub, Krankheit oder andere Gründe verursachten wiederum Missmut an den betroffenen Schulen. Im sogenannten Offenen Bereich gebe es neben Billardtisch, Tischkickern, Tischtennisplatten und Dartscheibe jetzt eine Spielkonsole, auf der kostenlos Videospiele gezockt werden können. Ebenfalls neu: eine Bluetooth-Verstärker, der es Jugendlichen ermöglicht, Musik von ihren Handys über die Anlage des Jugendtreffs zu hören. Beides gehört zur im Spätjahr eingerichteten Medienecke. Dank zusätzlicher Schränke und Regalsysteme bestünden im ehemaligen Kinderraum deutlich mehr Lagermöglichkeiten, zum Beispiel für Bastelmaterial oder Equipment bei Großveranstaltungen. Kritik äußerte Klag an der neuen Reinigungsfirma, die den Boden anscheinend gar nicht mehr gründlich reinige. Nachdem die Warmwasserleitung beim Umbau der Heizung stillgelegt wurde, seien die versprochenen Untertischboiler bis heute noch nicht eingebaut worden. Auch ein Türschließer für die Glastür im Treppenhaus-Foyer, der schon im Frühjahr 2013 kaputtging, sei noch immer ersetzt worden. Das Internetcafé werde für Spielen, Chatten und Surfen, Hausaufgabenrecherche sowie Lehrstellensuche beziehungsweise Bewerbungen genutzt. Die beiden letzten Angebote hätten vor allem islamische Mädchen stärker genutzt. Bei der Waldranderholung wurden 130 Kinder von sechs bis elf Jahre betreut. Ein zweiter Basketballkorb habe Mannschaftsspiele ermöglicht, zum ersten Mal gab es Ausflüge ins Limburgerhofer Kino und zur Mutterstadter Feuerwehr. Als wichtigen Bestandteil der Arbeit nannte Klag darüber hinaus die Jugendberatung. Schwerpunkte seien Beruf und Bewerbung sowie Nachhilfe gewesen. Der Bedarf sei 2014 stark angestiegen. (mamü)

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