Rhein-Pfalz Kreis Einwurf: Traurig

Nicht genügend Kandidaten im Kreis und in Schifferstadt, gar keine in Mutterstadt. Offenbar ist das Interesse an einem Beirat für Migration und Integration gering. Das ist traurig. Der Wille, die ausländischen Mitbürger samt ihrer kulturellen Vielfalt zu integrieren, ist da. Und zum großen Teil klappt das auch ganz gut. Doch Integration darf nicht nur von einer Seite ausgehen. Auch die Menschen, die fernab ihrer eigentlichen Heimat hier leben, sind gefordert, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Im Kreis zumindest wollen sie das allem Anschein nach nicht. Zumindest nicht als Mitglied eines offiziellen Gremiums. Vielleicht ist die Erklärung aber auch ganz einfach: Sie fühlen sich von den jeweiligen Kommunalparlamenten bereits bestens vertreten. Das gilt es herauszufinden. Dann kann man sich in fünf Jahren vielleicht mancherorts den Verwaltungsaufwand einer Wahl sparen.