Rhein-Pfalz Kreis Ein Feld für jede Disziplin

Placeholder-Image

Mutterstadt. In einigen Wochen sollen die Bauarbeiten am neuen Sportplatz der Integrierten Gesamtschule (IGS) beendet werden, informiert der Kreisbeigeordnete Manfred Gräf. Im Entstehen ist ein Sportpark aus mehreren Kleinspielfeldern, auf denen die Schüler neben Basketball und Fußball auch Volleyball und verschiedene Leichtathletik-Disziplinen trainieren können. Über 800.000 Euro sind dafür im Kreishaushalt veranschlagt.

„Der Platz hat seine Funktion über Jahre erfüllt, ist aber schließlich selbst in die Jahre gekommen und muss den Anforderungen der Schüler angepasst werden“, sagt Manfred Gräf, der bei der Verwaltung für die Bauaufsicht und -förderung zuständig ist. Der neue Platz soll in mehrere Bereiche aufgeteilt werden, die für verschiedene Sportarten gedacht sind. Über 800.000 Euro will die Kreisverwaltung laut Haushaltsplan für die neue Anlage ausgeben. Sie umfasst unter anderem Spielfelder für Fußball, Basketball und Volleyball, eine Hochsprunganlage sowie eine 100-Meter- Laufstrecke. Auch in Disziplinen wie Weitsprung und Kugelstoßen sollen sich die Schüler messen können. Hinzu kommen Grünflächen und 36 Parkplätze auf der Nordseite. „Nach vorheriger Absprache mit der Schule kann die Anlage auch von Vereinen genutzt werden“, erklärt Gräf. Frei zugänglich werde sie allerdings nicht sein. In anderen Orten habe es Vandalismus gegeben und die Anlagen seien nicht sachgemäß genutzt worden, so die Verwaltung. Im Hinblick auf die Kosten könnte es laut Gräf eine Punktlandung werden. „Wir rechnen mit reinen Baukosten von etwa 820.000 Euro“, sagt er. Hinzu kämen 25.000 Euro für die Ausstattung mit Geräten. Wie berichtet, ist Anfang Februar mit den Bauarbeiten begonnen worden, die Anfang bis Mitte Mai abgeschlossen sein sollen. „Momentan liegen wir voll im Zeitplan“, sagt Michael Pack vom Referat für Bauwesen in der Kreisverwaltung. „Der Oberboden wurde entfernt, und die Grundschichten werden derzeit so angepasst, dass sie für die verschiedenen Beläge geeignet sind.“ Das sei beim Bau des ursprünglichen Sportplatzes nicht so gut gemacht worden. Der Schulbetrieb werde durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigten, versichert Andreas Bommer, Schulleiter der IGS: „In der Bauzeit wird draußen sowieso kein Schulsport gemacht, und der Sportplatz ist ein gutes Stück vom Gebäude mit den Unterrichtsräumen entfernt.“ Die Schulleitung und die Schülervertreter der IGS sind in die Planungen ihrer neuen Sportanlage von Anfang an einbezogen worden. „Uns war es wichtig, den Weg gemeinsam mit denen zu gehen, die den Platz schließlich regelmäßig nutzen“, erklärt Sylvia Gerdon-Schaa von der Schulverwaltung des Kreises. Die Arbeiten am Sportareal gehen Hand in Hand mit einer Neugestaltung des Schulhofs, um den sich vorwiegend der Förderverein der IGS kümmert. Der von den Eltern errichtete „Chillpark“ mit Kletternetzen und Spielgeräten wurde wie berichtet am 17. März eingeweiht. Ziel der Verwaltung ist es, die Sportanlagen der Schulen im Kreis alle mit dem gleichen Standard auszurüsten. „Wir beackern ein weites Feld“, sagt Gräf. „Das geht nicht alles sofort. Man muss auch immer ein Auge auf die Finanzen haben.“

x