Dudenhofen E-Auto-Ladesäulen: Von Werken an die Ortsgemeinde
Die beiden öffentlichen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im Besitz der Gemeindewerke Dudenhofen sollen Anfang des kommenden Jahres an die Ortsgemeinde übergehen. Hintergrund ist eine Regelung im Energiewirtschaftsgesetz. Am 31. Dezember endet eine Übergangsfrist: Danach dürfen Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen „weder Eigentümer von Ladepunkten für Elektromobile sein noch diese Ladepunkte entwickeln, verwalten oder betreiben“. Für die Gemeindewerke Dudenhofen bedeutet das, dass sie ihre Ladesäulen am Rathaus und auf dem Festplatz abgeben müssen. Eine Möglichkeit wäre, sie ganz an ein fremdes Unternehmen abzugeben, berichtete Werkleiter Hermann Konrad jüngst im Werksausschuss. Doch er sei nicht der Meinung, dass man dies tun solle. „Eine praktikable Lösung wäre, sie an die Ortsgemeinde abzugeben“, sagte er. Die Werke könnten dann weiter den Betrieb der Säulen übernehmen und die Kommune bleibe Herr der Lage. Zusammen hätten die beiden Ladesäulen noch einen Restwert von rund 2000 Euro. Neue Säulen müsste gegebenenfalls die Ortsgemeinde bezahlen. Der Ausschuss empfahl dem Gemeinderat die vorgeschlagene Vorgehensweise einstimmig.