Bobenheim-Roxheim
Drei Corona-Fälle an Rheinschule
Ein Vater hat sich an die RHEINPFALZ gewandt mit dem Vorwurf, Eltern seien nicht oder unzureichend über einen Corona-Ausbruch an der Grundschule und die Konsequenzen informiert worden. Auf Anfrage berichtete Rektor Mock am Donnerstag, zwei Kinder seien vergangene Woche positiv auf die britische Mutante des Coronavirus getestet worden.
Im einen Fall habe das die Quarantäne von zehn Kindern nach sich gezogen, die als Kontaktpersonen der ersten Kategorie angesehen würden. „Die Kinder sind alle negativ getestet worden und kehren bald in die Schule zurück“, so Mock. Der andere Fall habe gar keine Auswirkungen auf den Schulbetrieb gehabt, weil das Kind schon zu Hause geblieben war, bevor es jemanden habe anstecken können. Der dritte Fall betreffe eine Mitarbeiterin, die sich vermutlich außerhalb der Schule infiziert habe.
Gesundheitsamt spricht nicht von Ausbruch
Alle Maßnahmen seien mit dem Gesundheitsamt abgestimmt worden. Dieses habe eine Reihentestung von Schülern und Lehrern nicht für notwendig erachtet. Die Behörde spricht von Einzelfällen und nicht von einem Cluster oder Ausbruch. Mock zufolge wurden Eltern, deren Kinder keine Berührungspunkte mit den Infizierten hatten, nicht direkt informiert. Die Schulaufsicht habe wegen der drei Fälle nicht die Präsenzpflicht aufgehoben, sodass der Schulbetrieb weiterlaufe. Es gebe jedoch das „niedrigschwellige Angebot an die Eltern, ihr Kind daheim zu lassen, sobald es sich nicht ganz wohlfühlt“.