Römerberg Dreck-weg-Tag: Zwei Container gefüllt
Um 10 Uhr hatten sich laut Ortsbürgermeister Matthias Hoffmann (Grüne) bereits rund 50 Helfer zum Müllsammeln an der Heiligensteiner Grillhütte eingefunden. Nachdem Greifzangen, Handschuhe, Warnwesten und Müllsäcke verteilt wurden, hätten sich die Freiwilligen auf den Weg gemacht, um zwei Stunden lang die Römerberger Gemarkung von Abfall zu befreien. „Auch dieses Jahr waren wieder zahlreiche Familien mit ihren Kindern, Flüchtlinge aus der Ukraine, Vereinsgruppen, Umweltpaten und die Jäger aus Berghausen dabei“, berichtet Hoffmann. Mitarbeiter des Bauhofs hätten für den Abtransport des Mülls gesorgt.
Diese Jahr neu: Alle seien von Heiligenstein aus gestartet – auch jene, die in Berghausen und Mechtersheim Müll einsammelten. „Der Bürgerbus fuhr einige Teams in ihr Einsatzgebiet und holte sie auch wieder ab“, sagt der Bürgermeister. Auf zwei großen Karten seien die Sammelreviere aufgeteilt worden. „Es hilft die Helfer besser auf das Sammelgebiet zu verteilen. Es macht schließlich keinen Spaß ein Gebiet abzusuchen, welches zuvor von einer anderen Gruppe gesäubert wurde“, erklärt Hoffmann die Neuerung. Keine Änderung habe es leider bei der großen Menge an Müll gegeben, den verantwortungslose Zeitgenossen mitten in der Natur entsorgt hätten. Besondere Fundstücke seien ein Standventilator, große Mengen Windeln für Erwachsene und ein künstliches Gebiss gewesen. Wie in den vergangenen Jahren sei zum Abschluss für die Teilnehmer gegrillt worden.