Rhein-Pfalz Kreis Die Stadt hat Interesse

Die Sparkasse Vorderpfalz will, wie berichtet, den ehemaligen Hauptsitz der Kreissparkasse Rhein-Pfalz am Berliner Platz verkaufen. Die Stadtverwaltung Ludwigshafen hat unter Umständen Interesse daran.
Die Immobilie könnte als Ausweichquartier für städtische Mitarbeiter dienen, die wegen der 2018 beginnenden Sanierung ihre Büros im Rathausturm verlassen müssen. Davon betroffen sind 500 Mitarbeiter – 250 von ihnen müssen bereits ab Ende dieses Jahres auf verschiedene Standorte verteilt werden, die restlichen folgen mit Sanierungsbeginn. Bisher stehen das Rhein-Center und das Postgebäude am Rathausplatz als Übergangsquartiere fest. Ob das Bankgebäude am Berliner Platz hinzukommt, ist offen. Baudezernent Klaus Dillinger (CDU) sagt: „Wie mit anderen Immobilieneigentümern sind wir schon länger mit der Sparkasse in Kontakt, allerdings ist der Verkauf der Sparkassenimmobilie mittelfristig angedacht. Darüber hinaus sucht die Verwaltung Mietflächen für rund fünf Jahre.“ Falls sich bald ein Käufer für das Gebäude am Berliner Platz fände, der die Büroflächen selbst nutzen möchte, käme es daher wahrscheinlich eher nicht als Ausweichquartier in Betracht. Im einstigen Hauptsitz der Kreissparkasse gibt es nur noch einen Selbstbedienungsbereich ohne Personal. Die Bankmitarbeiter sind auf andere Sparkassenstandorte verteilt worden. Wie berichtet, baut das Institut in den nächsten Jahren 140 Stellen ab und schließt zwölf ihrer bisher 61 Standorte in Ludwigshafen, dem Rhein-Pfalz-Kreis und Speyer – laut Vorstand wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase und des sich wandelnden Kundenverhaltens. |mix/ier