Mutterstadt RHEINPFALZ Plus Artikel Code Cases: Spannende Rätsel in sechs Räumen

Code Cases ist für Kinder ab zehn Jahren geeignet.
Code Cases ist für Kinder ab zehn Jahren geeignet.

Es geht um Codes, Codes und nochmal Codes. Deshalb heißt das Spiel, das das Unternehmen Baff in Mutterstadt anbietet, auch Code Case. Wie das Escape Event funktioniert.

In einigen Escape Rooms war Brettspiel-Enthusiastin Isabelle Neumann aus Rheingönheim bereits, nun ist sie auf Code Case in Mutterstadt gestoßen. Aber was ist der Unterschied zwischen einem Escape Room und einem Code Case? Isabelle ist neugierig und möchte es herausfinden. Der Unterschied wird bald klar: Code Case ist keine zusammenhängende Story, durch die wie im Escape Room verschiedene Rätsel führen, sondern es sind sechs einzelne Rätselräume. Die Rätsel befinden sich in mehreren Koffern, den Cases.

Die Idee dazu hatte Patrick Strese von der Baff GmbH, und auf den Namen sind seine Kinder gekommen. „Ich hatte schon immer Interesse an Escape Rooms und diversen Teambuilding-Events. Ein ähnliches Konzept hatte ich einmal auf einer Veranstaltung gesehen, habe es erweitert und an unsere Bedürfnisse angepasst“, erzählt er. Code Case sei im Vergleich zu Escape Rooms für Klein- wie auch für größere Gruppen möglich. „So ist unser Rätselspaß auch für Teambuilding-Events geeignet.“

Zeitdruck erzeugt Stress

Mit der ersten Lösung lässt sich also der erste Koffer in einem Rätselraum öffnen, mit dem nächsten Rätsel gibt es den nächsten Code für den zweiten Koffer und so weiter. Meistens sind drei Rätselkoffer pro Raum zu öffnen. Es gilt, auch mal um die Ecke zu denken oder ganz intuitiv zu sein. Für den, der gar nicht weiterkommt, gibt es einen Tipp, quasi einen Joker, dann werden aber Punkte abgezogen. Zwischendrin gibt es „Fun Facts“ in Videos oder Audios zu lösen: Ein Musikquiz, Detektivgeschichten oder gar Wetterberichte können Rätsel aufgeben. Aber Achtung! Man sollte nicht nur auf Offensichtliches achten, auch Nebensächliches kann wichtig sein.

Das Ganze macht einen Riesenspaß, der ständige Zeitdruck aber erzeugt Stress. Die 26-jährige Isabelle Neumann, Psychologie-Studentin im Master-Studium, meint: „Bei Code Case zeigt sich, wie unterschiedlich Menschen unter Stress reagieren. Wer strukturiert denkt und gut kommuniziert, hat die besten Chancen, jede Station erfolgreich zu meistern.“

Spiele-Operator Karin muss zwischendurch die Koffer und Utensilien für die nächste Gruppe aufräumen, es sind heute noch drei weitere Gruppen unterwegs: ein Kindergeburtstag aufgeteilt in zwei Gruppen und die „Pälzer Pöppel“, eine Freundesgruppe, die sich regelmäßig zu Spieleabenden trifft. Dieses Team holt am Ende auch den ersten Platz.

Am besten für Teams geeignet

Der Wechsel zwischen den Rätselräumen muss schnell gehen, die Pausen sind nur kurz, die Konzentration ist hoch. Isabelle ist nach zwei Stunden doch etwas kaputt. Ihr Fazit lautet: „Auch alleine hatte ich Spaß, aber ganz klar ist Code Case für ein Team konzipiert, da kommen viel mehr Lösungsideen zusammen.“

Patrick Strese, der die Rätsel größtenteils selbst konzipiert, die Koffer entwickelt und mit seinem Team gebaut hat, empfiehlt Code Case ab zehn Jahren. Das 2010 gestartete Unternehmen bietet den Rätselspaß sogar als mobiles Event an. „Wir sind mit dem Verkauf und Vertrieb von unseren eigenen Cajóns gestartet und haben uns in den Jahren immer weiter zu einem Anbieter für Teambuilding-Events und Eventagentur weiterentwickelt“, berichtet Patrick Strese.

Noch Fragen?

Weitere Infos unter www.code-case.de, Adresse: An der Fohlenweide 22, 67112 Mutterstadt

Isabelle Neumann versucht sich an einem Rätselkoffer.
Isabelle Neumann versucht sich an einem Rätselkoffer.
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