RÖMERBERG RHEINPFALZ Plus Artikel Brunnenfest funktioniert auch eine Etage tiefer

Neuer Standort: Das Brunnenfest wurde in die Hohl verlegt.
Neuer Standort: Das Brunnenfest wurde in die Hohl verlegt.

Das Hohlbrunnenfest am Wochenende war eine gelungene Premiere. Weg vom Zentrum, eine Etage „tiefer“ in die Hohl wurde die Traditionsfeier verlegt. Die Gäste waren gut versorgt und die Vereine zufrieden.

Der neue Ortskartell-Vorsitzende, Martin Sternberger, ist mit Unterstützung der Vereine nach der Corona-Pause bewusst einen neuen Weg gegangen. „Von der Organisation her war es etwas ganz anderes“, äußerte sich Dana Burkard vom FV Berghausen positiv über die Veränderung, die eine deutliche Arbeitserleichterung bedeute. „Der Aufwand für die Vereine ist weniger“, sagte Burkard. Der Schützenverein gegenüber dem Sportgelände war zum ersten Mal mit dabei. „Das Fest direkt vor der Haustür – da wäre es fatal, nicht mitzumachen“, sagte der Vorsitzende Uli Hofmann, der stolz auf sein Helferteam war, das vor allem samstags gut zu tun hatte. „Es war kein Stehplatz mehr frei“, bestätigte auch Burkard.

Am Samstag haben die Vereine aufgeholt, was am Freitag durch den Regen verloren gegangen ist. Das freute Martin Sternberger nicht nur in seiner Funktion als OK-Chef, sondern auch als Vorsitzender des Musikvereins. „Vergleichsweise ist das erste Hohlbrunnenfest relativ gut gelaufen“, formulierte er noch zurückhaltend, aber zufrieden.

Auf Wetter flexibel reagiert

Sein Verein hat auf die Witterungsverhältnisse flexibel reagiert und am Freitag die Bänke im Außenbereich auf die Terrasse und ins Vereinsheim gestellt, so dass die Gäste im Trockenen feiern konnten. „Grundsätzlich ist das Fest hier unten vom Aufbau und vom Platzangebot her besser“, sagte er. Uli Hofmann und ein Firmenkollege, der dem Musikverein angehört, haben zum Beispiel eine Hüpfburg aufgestellt. Rauch- und Schießclub, Stände der KjG und der Weiberbratenvereinigung sowie ein kleines Karussell und ein Süßwarenstand komplettierten das Angebot.

Michael Albert, Sprecher der Dart-Abteilung des FVB, hat das Fest im Zentrum besser gefallen. Unterstützung ließen die „Heißen Pfeile“ dem Verein trotzdem gerne zukommen. Mit acht Mann traten sie nach einem Wettkampftag am Samstag gestern Morgen am Tresen an.

Zumeist positive Rückmeldungen bekamen die Ausrichter von den Gästen. „Diejenigen, mit denen ich gesprochen habe, fanden die Verlegung gut“, berichtete Burkard. Viele Auswärtige, die mit dem Rad unterwegs waren, seien durch die Werbung am Damm auf die Festmeile gestoßen. Die Ausdauer, die die Besucher beim Sitzen aufwiesen, war für Sternberger ein Beweis dafür, dass das neue Format angekommen ist.

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