Rhein-Pfalz Kreis
Bobenheim-Roxheim: „Pfälzer Owend“ der protestantischen Kirche feiert Jubiläum
Zum 25. Mal feiert die protestantischen Kirchengemeinde Bobenheim-Roxheim ihren „Pälzer Owend“ . Erstmals wird an zwei Tagen gefeiert, am Freitag und Samstag. Das Fest sei im Laufe der Jahre immer beliebter geworden und für die Gemeinschaft ein schönes Erlebnis, freut sich Pfarrer Ralf Hettmannsperger über die Erfolgsgeschichte.
In den Anfangszeiten gab es noch zwei Kerwen, eine in Bobenheim und eine Roxheim, die auf mehrere Straßen verteilt war, erinnern sich Detlef Best und Bärbel Neubauer vom Bewirtschaftungsausschuss. Der Frauenbund habe dann die Idee gehabt, die Kerwe sozusagen zu erweitern, durch ein Fest im Hof vor der Kirche, so Best. Das Presbyterium habe zugestimmt und so habe der „Pälzer Owend“ seine Premiere gehabt.
Mit typischen regionalen Spezialitäten wie Leberknödel und Sauerkraut habe man etwas Typisches bieten wollen. Diese Tradition gebe es heute noch. Vor drei Jahren kam dann noch das Quetschekuchen-Angebot dazu.
Hettmannsperger ist seit 24 Jahren als Pfarrer in Bobenheim-Roxheim tätig, hat somit 24 „Pälzer Owende“ miterlebt. Er sagt, dass diese Veranstaltung nicht nur die Kirchgänger, sondern Menschen darüber hinaus zusammenbringt. Essen, Trinken und abends Musik, an diesem Konzept halte man fest. Im Schnitt kämen 400 Besucher, vor allem zwischen 40 und 80 Jahren und in den späten Abendstunden auch etliche Jugendliche und junge Erwachsene. Die gelebte Gemeinschaft sei wunderschön, schwärmt der Pfarrer.
Da die Besucherzahl seit mehreren Jahren gestiegen sei, habe man auch noch ein größeres Zelt gekauft, erzählt Neubauer. Prima sei, dass sich auch für die Jubiläumsauflage am Wochenende zwischen 40 und 50 Helfer eingetragen hätten, quer durch die Altersklassen. Wie viel Arbeit in dem Fest steckt, könne an der Essensmengen abgelesen werden. Laut Neubauer werden 320 Leberknödel, 50 Kilogramm Sauerkraut, zudem Handkäse geordert. Eingekauft werde ausschließlich bei den örtlichen Metzgern und Bäckern.
Gefeiert wird am Freitagabend ab 18 Uhr. Ab 19 Uhr spielt Hans Ackermann – wie schon seit 15 Jahren – Unterhaltungsmusik. Die Besucher werden am Freitag bedient, am Samstag ist Selbstbedienung. Start ist am Samstag ebenfalls ab 18 Uhr. Da werden Bratwurst, Steaks und Pulled Pork angeboten. Für Stimmung sollen ab 19 Uhr die Schobberocker aus Roxheim sorgen. Pfarrer Hettmannsperger: „Ich hoffe, dass die Leute an beiden Tagen viel Spaß haben und zufrieden den Heimweg antreten“.„