Interview RHEINPFALZ Plus Artikel Bobenheim-Roxheim: „Biggest Loser“-Kandidat Jens Patric Fuchs über sein Leben nach der Show

Jens Patric Fuchs (rechts) mit Abnehmcoach Ramin Abtin. Seit dem Finale der Show hat der Bobenheim-Roxheimer fleißig weiter abge
Jens Patric Fuchs (rechts) mit Abnehmcoach Ramin Abtin. Seit dem Finale der Show hat der Bobenheim-Roxheimer fleißig weiter abgenommen.

Gut ein halbes Jahr ist es her, dass Jens Patric Fuchs an der Sat1-Show „The Biggest Loser“ teilgenommen hat. Gewonnen hat er das große Duell ums Abnehmen zwar nicht, die Pfunde sind trotzdem gepurzelt. Wie es ihm seitdem ergangen ist und was seine Pläne für die Zukunft sind, erzählt der Bobenheim-Roxheimer im Interview.

Herr Fuchs, mit 176,8 Kilogramm sind Sie in die Show gestartet, beim Finale Ende April zeigte die Waage bei Ihnen dann bereits 41,9 Kilogramm weniger an. Ging es seitdem denn noch weiter runter?
Ja, es ging noch weiter runter. Momentan bin ich ungefähr bei 52 Kilogramm weniger. Es geht jetzt natürlich langsamer als noch in der Show. Einfach auch deshalb, weil ich jetzt nicht mehr ganz so viel Sport mache. Aber ich versuche immer noch dreimal die Woche im Fitnessstudio in Frankenthal zu trainieren. Leider klappt das nicht immer. Ich kann jetzt eben nur abends nach der Arbeit oder am Wochenende gehen. Auch meine Ernährung habe ich nachhaltig umgestellt. Nudeln gibt es zum Beispiel nur selten, ab und zu gönne ich die mir aber mal. Und auch die Süßigkeiten habe ich drastisch reduziert. Bei einer Heißhungerattacke gibt es jetzt statt sechs Schokoriegeln nur noch einen.

Gewichtstechnisch scheint die Show Ihnen also nachhaltig etwas gebracht zu haben. Hat sich in Ihrem Alltag denn noch mehr verändert?
Auf jeden Fall. Mein Selbstvertrauen ist viel größer geworden. Seit der Sendung bin ich viel offener geworden, nicht mehr so zurückhaltend. Seit März habe ich eine feste Arbeit, stehe jeden Morgen um 5 Uhr auf. Auch die Schlafapnoe, mit der ich vor der Show zu kämpfen hatte, hat sich gebessert. Ganz weg ist sie aber leider noch nicht. Das wird sich wohl erst bei meinem Idealgewicht einstellen, das laut den Ärzten bei etwa 83 bis 85 Kilogramm liegt. Mein Ziel ist es, die 90-Kilo-Marke zu erreichen. Dafür lasse ich mir aber Zeit. Wenn ich das in den nächsten ein bis eineinhalb Jahren schaffe, wäre das super.

Durch die Show sind Sie ja quasi ein kleiner Promi geworden, bei Instagram haben Sie beispielsweise weit über 5000 Follower. Werden Sie denn auf der Straße noch erkannt?
Ja, witzigerweise sogar öfter als noch während der Show. Auch Autogrammwünsche gibt es immer wieder, dafür habe ich mittlerweile sogar ein eigenes Postfach. Wöchentlich kommen da in etwa fünf Anfragen rein. Ich fühle mich aber nicht als Promi, ich bin ganz normal. Vorstellen kann ich mir aber, auch bei anderen TV-Formaten mitzumachen. Bei einigen Sendungen habe ich mich beworben, darf allerdings noch nicht darüber sprechen.

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