Altrip RHEINPFALZ Plus Artikel Bessere Konditionen ausgehandelt

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Die Zukunft der Abwasserbeseitigung der Ortsgemeinde Altrip ist geregelt. Der Vertrag mit der Stadt Ludwigshafen ist unter Dach und Fach, wenn der Verbandsgemeinderat Rheinauen der Empfehlung des Werksausschusses zustimmt. Für die Altriper bringt das einige Vorteile.

Verglichen mit den Abwasserverträgen der anderen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Rheinauen, ist der Vertrag, den Altrip Ende der 1970er-Jahre mit den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Ludwigshafen (WBL) geschlossen hat, ungünstig – erstens weil die darin geregelten Schmutzwassergebühren viel teurer sind und zweitens, weil er unkündbar ist. Deshalb hat die Werkleitung der VG Rheinauen mit den WBL verhandelt. Dabei ist ein Vertragsentwurf herausgekommen, der deutlich günstiger ist. Der Vertrag beginnt am 1. Januar 2022 und hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Danach kann er jeweils um fünf Jahre verlängert werden.

Die VG Rheinauen muss sich dafür in das Kanalnetz der WBL einkaufen, einmalig rund 1,54 Millionen Euro zahlen und sich an den jährlichen Investitionskosten beteiligen. Für 2019 wären das rund 20.000 Euro gewesen. Günstiger wird das für die Altriper Bürger deswegen, weil bei der Berechnung der Gebühren nun auch die Regenwassermenge der Stadt Ludwigshafen berücksichtigt wird. Bisher floss in die Berechnung nur jene aus Altrip ein.

Die Gebühr für den Kubikmeter Schmutzwasser könnte in Zukunft für Altriper Bürger um 20 Cent gesenkt werden – auch wenn die Abwassergebühren in den Orten der VG Rheinauen nicht vereinheitlicht werden. Nun müssen der Verbandsgemeinderat am 30. Juni und der Stadtrat Ludwigshafen am 12. Juli zustimmen.

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