Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Beruhigung des Gewissens oder mehr?

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Es muss sich noch zeigen, ob das Einvernehmen zwischen Investor und Gemeinde Dudenhofen beim Wohnpark-Projekt von Dauer ist.

„Überrascht und überrumpelt“ hatten die fünf im Gemeinderat vertretenen Fraktionen im Februar Art und Zeitpunkt des Kahlschlags der zum Teil 150 Jahre alten Bäume kritisiert und wollten nach öffentlicher Kritik am Vorgehen und Stil des Investors sowie dem vermeintlich unterlassenen Eingreifen der Gemeinde bei den nächsten Planungsschritten „ganz genau hinsehen“. Die Zusage des Wohnpark-Eigentümers, sechs Wohnungen „sozialverträglich“ vermieten zu wollen, steht als Kompromiss des neuen Einvernehmens von Kommune und Bauträger erstmal nur zur Gewissensberuhigung auf dem Papier. Wer definiert in dem Fall, was an Miete sozialverträglich ist? Wer trifft die Auswahl der sechs Familien, die einziehen dürfen? Ob sich die Gemeinde dieses Mal ein Mitspracherecht vertraglich hat zusichern lassen, wurde im Ausschuss nicht gesagt.

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