Harthausen
Bürgermeister bei Neujahrsempfang: Kita-Neubau ist die größte Zukunftsaufgabe
Vor zahlreichen interessierten Bürgern und Bürgerinnen sowie Vertretern und Vertreterinnen des gesellschaftlichen Lebens, aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Vereinen hat Ortsbürgermeister Harald Löffler (CDU) am Freitagabend in der Heilsbruckhalle seine Aussage mit Fakten zur Fortentwicklung untermauert und verdiente Ehrenamtler, ohne die das Leben in einer Kommune nicht funktionieren könne, geehrt.
Dann zählte der seit 2004 amtierende Ortsbürgermeister auf, worauf sich die aktuell 3402 Mitbürger (Dezember 2022: 3187) als Nutzer von Einrichtungen 2024 freuen dürfen: die Erneuerung der Heizung in der Grundschule, die Brandschutzsanierung in Kita und Schule sowie eine Sanierung der Sanitär- und Umkleidebereiche in der Sport- und Veranstaltungslocation des Dorfes.
Als „größte Aufgabe für die nächsten Jahre (…) nicht nur in finanzieller Hinsicht“ bezeichnete Löffler den – schon seit Jahren diskutierten – Neubau eines neuen vier- bis fünfgruppigen Kindergartens. Erste Schritte dahin seien vom Rat auf den Weg gebracht. „Trotzdem muss eine provisorische Einrichtung als Übergangslösung geschaffen werden“, stellte er klar. Dabei setze er auf eine möglichst schnell zu realisierende Lösung. Nähere Einzelheiten nannte der Bürgermeister indes nicht.
Nach dem Ende 2023 erfolgten barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen steht nach Löfflers Worten die erste große Straßenbaumaßnahme dieses Jahres kurz bevor: die Sanierung der Schönbrückstraße.
Bürger sollen sich einbringen
Der Ortschef bilanzierte, was ihn rückblickend auf 2023 alles stolz an „seiner“ Gemeinde macht: Das Baugebiet „Smart City“ am Ortseingang von Dudenhofen kommend sei bereits gut bebaut. Das neue Gesamtkonzept für den Friedhof erlaube neue Bestattungsformen und zeige Möglichkeiten einer modernen Bestattungskultur. „Unser Friedhof war und ist vorzeigbar, gepflegt und schön“, betonte Löffler und dankte seinem dafür zuständigen Beigeordneten Günter Gleixner (CDU).
Ein „dickes Dankeschön“ sagte der Ortschef vielen Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Natur- und Vogelschutzverein in Sachen Biotopvernetzung. Es freue ihn nicht nur, dass drei Flächen mit Sträuchern und Bäumen verbessert werden konnten. Dass sich alle acht Klassen der Karl-Hufnagel-Schule bei einer Projektwoche auf dem Feld mit dem Thema auseinandergesetzt hätten, begeistere ihn. „Unterstützt von Dieter und Ute Hoffmann sowie Reinhard Steiger konnten wir den Kindern (…) die Biodiversität sowie die Wichtigkeit der Vernetzungsflächen nahebringen“, so Löffler.
Ein fettes Lob ging ans Ortskartell, die beteiligten Vereine und die dort Verantwortlichen. Das „hervorragende Koordinierungssystem“ habe sich zuletzt beim Tabakdorffest und beim Weihnachtsmarkt im Malerwinkel wieder absolut bewährt. Die Neubürger lud er ein – soweit sie es nicht schon getan hätten –, sich über die Vereine in die Gemeinschaft einzubringen. Löffler ist zuversichtlich, „dass Harthausen weiter bestehen wird als eigenständiges Dorf in der Dörfergemeinschaft der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen, aber auch als weltoffene Gemeinde“.
Die Sternsinger wünschten ein segensreiches Jahr, bevor Löffler neun engagierte Mitbürger und zwei Sportmannschaften mit sehr persönlichen Worten für ihren teils schon jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz auszeichnete. Musikalisch schwungvoll umrahmt wurde der Abend von der Swingband mit ihrem neuen Dirigenten Thomas Denzinger und dem Chor Achorat unter Leitung von Timo Töngi. Grußworte sprachen Pastoralreferentin Sabine Alschner und Diakon Werner Bücklein. Der ASV Harthausen hatte die Bewirtung übernommen.
Die Geehrten
Luise Remy-Wolf, VdK; Stefan Leibig, ASV Harthausen; Andreas Heck und Berthold Steiger für das Arbeitsteam Bahnhof des Kultur- und Heimatvereins (KHV) Harthausen; Traudlinde Geil, KFD; Gudrun Birkle, Tennisclub Harthausen (TCH); Hubert Kling, Freundschaftskreis Harthausen-Uchizy (FHU); Roland „Jackson“ Jakob und Hermann „Vize“ Lepold, Motorradclub Harthausen (MRC); die Flyballmanschaften vom Hundesportverein Harthausen (HSV); die „Flaming 4“ und die „Flaming 4 Hornets“.
