SPEYERER UMLAND RHEINPFALZ Plus Artikel Aus Otterstadt in die ganze Vorderpfalz

Auflösung: Im ersten Quizteil war der Wasserturm bei Otterstadt gesucht.
Auflösung: Im ersten Quizteil war der Wasserturm bei Otterstadt gesucht.

Otterstadter und Waldseer waren wahrscheinlich leicht im Vorteil bei Teil eins des diesjährigen RHEINPFALZ-Sommerquiz. Aber auch einige Leser, die ein Stückchen weiter weg wohnen, haben das markante Gebäude auf unserem ersten Rätselbild erkannt: Es war der Wasserturm des Beregnungsverbands Vorderpfalz.

Der rund 25 Meter hohe Turm gehört zum Hauptpumpwerk des Beregnungsverbands Vorderpfalz am Altrhein zwischen Otterstadt und Waldsee. Seit fast fünf Jahrzehnten versorgt es Landwirte in der Region mit Wasser. Den Standort am Otterstadter Altrhein hat in den 1960er-Jahren das damalige Landesministerium für Wirtschaft, Weinbau und Forsten ausgewählt. Das Ziel der Behörde bestand darin, das für die Trinkwasserversorgung gedachte Grundwasser zu schonen und zugleich die Bauern mit ausreichend Wasser für die Beregnung ihrer Felder zu versorgen. Sowohl was Wasservorrat als auch was Wasserqualität angeht, erzielte der Otterstadter Altrhein bei Voruntersuchungen die besten Ergebnisse. Anfang der 1970er-Jahre ging das Hauptpumpwerk daher just an dieser Stelle in Betrieb.

Durch einen Kanal läuft das Wasser des Altrheins in Richtung Pumpwerk. Oberflächliche Verunreinigungen entfernt ein Grobrechen am Kanaleingang. Feineren Schmutz filtern Siebbandanlagen heraus. Im Hauptpumpwerk wird das Wasser in dem Turm, der bei unserem Rätsel gesucht war, gespeichert. Er hat eine Kapazität von 2000 Kubikmetern. Weiter geht es durch Hauptleitungen von mehr als 1,80 Metern Durchmesser. Die Zubringerleitungen ziehen sich weiter durch die Vorderpfalz, zweigen ab und werden bis zu den Feldern immer enger. Dazwischen gibt es Druckerhöhungspumpwerke und einen großen Speicher in Assenheim. Jeder angeschlossene Betrieb hat einen Wasserzähler und rechnet seinen Verbrauch mit dem Verband ab. Das Verteilernetzwerk umfasst derzeit rund 600 Kilometer unterirdischer Rohrleitungen. Gegenwärtig werden etwa 13.500 Hektar beregnet. 22.000 Hektar sollen es laut Planung werden.

Besetzt ist das Hauptpumpwerk normalerweise nicht, da sämtliche Vorgänge vollautomatisch ablaufen. Moderne, ausgeklügelte Computer- und Messtechnik machen es möglich.

Haus im Umland gesucht

Das neue Rätselbild zeigt ein weiteres Gebäude, dass im Speyerer Umland entstanden ist. Ein Tipp: Heute wird es anders genutzt als nach seiner Erbauung. Haben Sie es erkannt? Dann schicken Sie Ihre Lösung bis spätestens Montag, 20. Juli, per E-Mail an die Adresse redspe@rheinpfalz.de, per Fax an 06232 130733 oder per Post an DIE RHEINPFALZ, Lokalredaktion, Heydenreichstraße 8, 67346 Speyer. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir jede Woche ein RHEINPFALZ-„Uffbasse“-Badetuch, einen RHEINPFALZ-Rucksack sowie zwei RHEINPFALZ-Dubbetasse zum Abholen in der Redaktion.

Auslosung

  • Zwei RHEINPFALZ-Dubbetassen gewonnen hat Robert Maier aus Otterstadt.
  • Ein RHEINPFALZ-Rucksack geht an Peter Schmidtchen aus Hanhofen.
  • Ein RHEINPFALZ-„Uffbasse“-Badetuch bekommt Nicolai Nicke aus Waldsee.
  • Die Preise können in der Lokalredaktion, Heydenreichstraße 8, in Speyer abgeholt werden: von Montag bis Freitag, 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr.
Gesucht: Um welches Gebäude im Speyerer Umland handelt es sich hier?
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