Römerberg RHEINPFALZ Plus Artikel Asyl für Pestalozzischule in früherem Realschul-Gebäude

Wird brandschutztechnisch saniert: früheres Gebäude der Realschule plus in Berghausen.
Wird brandschutztechnisch saniert: früheres Gebäude der Realschule plus in Berghausen.

Das frühere Realschule-plus-Gebäude in Berghausen wird aller Voraussicht nach ab dem kommenden Schuljahr zwei Jahre lang die Speyerer Pestalozzischule beherbergen. Die Räume in Römerberg werden derzeit nur sporadisch genutzt, und die Speyerer brauchen dringend ein Ausweichquartier, weil ihr Schulgebäude aufgestockt wird.

Es seien zwar noch keine Verträge unterschrieben, doch geplant sei, dass die Pestalozzischule Räume im ersten und zweiten Stock des Schulgebäudes in Berghausen belege, informierte der Römerberger Ortsbürgermeister Matthias Hoffmann (Grüne) in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderats. Das Erdgeschoss wird von der Berghausener Grundschule genutzt. Vor gut dreieinhalb Jahren hatte die Realschule plus ihren Standort in Römerberg aufgegeben und war komplett nach Dudenhofen gezogen. Über die beste Nutzung für das Gebäude wurde seitdem immer wieder diskutiert. Unter anderem war ein Umzug der Mediathek in die Räume im Gespräch.

Volkshochschule bleibt

Derzeit belegten einige Vereine zeitweise ehemalige Schulsäle, berichtet Hoffmann auf Anfrage. Der Kunst- und Kulturverein sowie der Computerclub Technikum könnten ihre Räume weiterhin nutzen. Nur für den TuS Heiligenstein, der in zwei Räumen Sportangebote mache, sowie den Partnerschaftsverein Römerberg-Mainvilliers und den Tischtennisverein, die ebenfalls zu den Nutzern des Gebäudes gehören, müssten eventuell Lösungen gefunden werden. Die Volkshochschule könne ihre Kurse weiterhin im ersten Stockwerk abhalten, da die Kurszeiten nicht mit den Schulzeiten kollidierten.

Möbel und Personal bringt die Förderschule aus Speyer, die laut Hoffmann von vielen Römerberger Kindern besucht werde, mit. Möglicherweise werde sie noch einen zusätzlichen Container aufstellen. Außer der Speyerer habe auch eine Frankenthaler Förderschule Interesse an einer übergangsweisen Nutzung des ehemaligen Realschul-Gebäudes gehabt. Dieses wird den Speyerern laut Hoffmann übrigens nicht „für lau“ überlassen. Es soll eine angemessene Miete gezahlt werden. Sporthalle und Küche sollen mit der Berghausener Grundschule gemeinsam genutzt werden.

Bis zum Einzug der Pestalozzischule sollen auch die restlichen Brandschutzarbeiten erledigt sein, die in dem Gebäude derzeit laufen. Unter anderem müssen Zwischentüren in den Fluren eingebaut werden. Auch den geplanten Aufzug, der auch für die Förderschule wichtig sei, soll es bis dahin geben.

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