Bobenheim-Roxheim RHEINPFALZ Plus Artikel Altrhoischnooke: Karten für Prunksitzung werden teurer

Wird die Jahnhalle im Februar für die Fasnachter zur Verfügung stehen? Die Altrhoischnooke gehen das Risiko ein.
Wird die Jahnhalle im Februar für die Fasnachter zur Verfügung stehen? Die Altrhoischnooke gehen das Risiko ein.

Der Roxheimer Carnevalverein (RCV) Die Altrhoischnooke hat trotz Corona neue Mitglieder gewonnen. Weniger erfreulich ist der Anstieg der Kosten im Vereinsleben.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung berichtet RCV-Vorsitzender Kay Stofleth von einem Anstieg der Mitgliederanzahl von 452 auf 476 und von drei Austritten. Laut Sitzungspräsident Michael Schmitt war es aber nicht leicht, die Aktiven während der Pandemie bei Laune zu halten, Dass es dennoch gelang, sieht er als großes Verdienst der Trainerinnen und Betreuerinnen. Derzeit seien 50 Mädchen und Jungen in zwei Gruppen aktiv. Die Mini-Gruppe habe man komplett neu aufgestellt.

Als Erfolg wertet Schmitt den ausnahmsweise im Mai veranstalteten „närrischen Abend“. Der habe zwar nicht die Prunksitzungen ersetzen können, aber Schwung und eine fasnachtliche Atmosphäre in die Jahnhalle gebracht. Schmitt: „Karneval im Monat Mai – das war sicherlich für viele etwas gewöhnungsbedürftig, die Resonanz darauf fiel jedoch sehr positiv aus.“

Trotz Preiserhöhung hohe Nachfrage

Nach Angaben des Präsidenten muss der Eintrittspreis für die beiden Prunksitzungen am 4. und 11. Februar auf 18 Euro angehoben werden, das sind vier Euro mehr als bisher. Der Grund seien die Sicherheitsauflagen des Landes im Hinblick auf die Versammlungsstätte: „Wir müssen eine sachkundige Person beauftragen und Security-Dienste in Anspruch nehmen“, so Schmitt. „Damit erhöhen sich unsere Kosten um 1300 Euro pro Prunksitzung. Zur Kostendeckung wäre eigentlich ein Ticketpreis von 20 bis 22 Euro erforderlich.“ Trotz der Erhöhung sei der Kartenvorverkauf gut angelaufen. Der RCV hofft, dass die Jahnhalle am Ende nicht kurzfristig als Notunterkunft für Flüchtlinge benötigt wird. „Wir fahren hier volles Risiko“, so Schmitt, „aber wir haben auch keine Alternative.“

Ehrungen

Für 33-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Svenja Brenk, Harald Deibel, Iris Kempf, Anni Kralik, Manuela Lemster, Bernd Mohr, Daniel Steil, Helmut Stengel, Roland Vettermann und Hannelore Zander geehrt.

x