Rödersheim-Gronau Aktion „Verein des Monats“: TC Rödersheim-Gronau will gewinnen

Mit einem schönen Ausblick: das Gelände des TC Rödersheim-Gronau. Es soll sukzessive aufgewertet werden.
Mit einem schönen Ausblick: das Gelände des TC Rödersheim-Gronau. Es soll sukzessive aufgewertet werden.

In den vergangenen Jahren hat der TC Rödersheim-Gronau stets mehr Mitglieder bekommen. Seinen Tennis-Begeisterten will der Verein auch Rechnung tragen. Zum Beispiel mit einer neuen Ballmaschine nebst dazugehöriger Infrastruktur. Doch das kostet alles Geld. Deshalb will der Tennisclub jetzt Verein des Monats werden.

Die Abstimmung läuft schon: Noch bis 31. Mai kann man den Verein des Monats im Bereich des Landessportbunds wählen. Fünf Clubs haben sich beworben. Neben dem TC Rödersheim-Gronau sind das die SG Hüffler-Wahnwegen (Fußball), die PSG Voltigieren Zweibrücken, der SV Minfeld (Fußball) und die Zweibrücken Hornets (Eishockey). Wer am Ende des Abstimmungszeitraums die meisten Stimmen hat, erhält 5000 Euro.

Im Moment steht der TC Rödersheim-Gronau auf Platz vier, wie dessen Vorsitzender Markus Eckert berichtet. Die Hoffnung des Vereinschefs ist, in den verbleibenden Tagen das Feld von hinten aufzurollen. „Wir hoffen, dass der Konkurrenz im Endspurt die Luft ausgeht“, sagt der 43-Jährige.

Im März vergangenen Jahres hat er nach eigenen Angaben den Vorsitz des Tennisclubs übernommen. „Ich musste mir mit meinem Team erstmal ein Bild machen, was bislang gemacht worden ist und wo noch Baustellen sind“, erklärt der Ur-Rödersheim-Gronauer, der mittlerweile auch wieder in der Vorderpfalz wohnt, nachdem es ihn nach Schule und Studium aufgrund der Arbeit bei einem großen Automobilhersteller durch die ganze Welt getrieben hat.

Mitgliedern etwas bieten

Und Baustelle ist auch gleich das richtige Stichwort. Denn Eckert und Co. wollen den Mitgliedern – 170 bis 180 sind es dem Vorsitzenden zufolge aktuell – etwas bieten. Zum Beispiel eine neue Ballwurfmaschine sowie die dazugehörige Infrastruktur. Das bedeutet die entsprechenden Möglichkeiten, die Maschine zu den Plätzen zu bringen und eine Garage zum Aufbewahren.

„Wir bekommen viele neue Mitglieder“, ist Eckert mit der Entwicklung des Vereins zufrieden. Aber den Leuten müsse man eben auch etwas bieten als Verein. Einen hauptamtlichen Trainer zum Beispiel. Oder die Ballmaschine. „Es ist schwierig, gute hauptamtliche Trainer zu bekommen. Und deshalb sind wir auch schnell bei der Ballmaschine hängen geblieben“, erläutert Eckert. Der Hintergrund: Die alte Ballmaschine hat den Geist aufgegeben. Und auch die Infrastruktur drumherum liege im Argen. Und das auf einer Anlage, die laut Eckert mit einer Grünfläche und einem super Blick auf die Haardt punktet.

Willkommene „Soforthilfe“

„Wir haben uns dann zusammengesetzt und überlegt, was wir uns zutrauen“, fährt Eckert fort. Zwei, drei Feste im Jahr wolle man veranstalten für die Mitglieder. Aber den Ausgaben müssten auch entsprechende Einnahmen gegenüberstehen. Speziell im Einnahmenbereich habe man sich breiter aufstellen wollen, zum Beispiel durch die Akquise von Sponsoren, Zuschüsse vom Landessportbund oder von der Gemeinde. Oder eben durch den Gewinn bei der Aktion „Verein des Monats“. „Die 5000 Euro als Soforthilfe würden uns sehr helfen“, sagt Eckert.

Ende April habe man dann gewusst, dass man dabei sei. „Seitdem kämpfen wir mit befreundeten Vereinen um jede Stimme“, betont Eckert. Denn jeder kann pro Tag einmal abstimmen. Da setzt der Verein bestimmt auch ein Stück weit auf seine jungen Mitglieder. Für die Kinder biete man zum Beispiel eine Kooperation mit der Grundschule. Das Ziel sei es, dass irgendwann mal alle Kinder im Dorf eine Trainingseinheit beim Tennisclub mitgemacht haben, erläutert Markus Eckert. Immerhin: Von der bislang letzten Aktion habe man aus 25 Teilnehmern zehn Mitglieder gewonnen. „So bekommen wir Zulauf für wettkampfstarke Mannschaften in der Zukunft“, ist Eckert überzeugt. Vor ein paar Jahren habe man noch darüber nachgedacht, ein paar der sechs Plätze auf der Anlage dicht zu machen. Davon ist jetzt keine Rede mehr. „Es tut sich was“, betont Markus Eckert. In dieser Phase wären die 5000 Euro mehr als willkommen.

Im Netz

Abstimmung und Details zum Projekt unter https://www.vereinsleben.de/verein-des-monats.

Markus Eckert und sein Team haben viel vor.
Markus Eckert und sein Team haben viel vor.
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