Rhein-Pfalz Kreis 320 000 Euro für 800 Meter
Die Brunckstraße muss einiges aushalten. Die vier Fahrspuren in Nord-Süd-Richtung sind vor allem im Berufsverkehr voll. Viele Pendler sind hier unterwegs – der Verkehr zur BASF und alle, die aus Richtung Norden kommen und den Ludwigshafener Süden ansteuern. 44.000 Fahrzeuge sind es innerhalb von 24 Stunden. Das ist eine heftige Belastung für den Asphalt. Zumal auch viele Lkw hier unterwegs sind. Und deren Gewicht belastet den Fahrbahnbelag zusätzlich. Die Folge: Die Trasse war marode. Alles musste Stück für Stück erneuert werden, da die so wichtige Straße nicht über Jahre zur Dauerbaustelle werden darf. Seit Oktober 2011 gibt es in regelmäßigen Abständen Baustellen in der Brunckstraße und im Berufsverkehr Staus durch Verengungen oder Umleitungen. Ab Ende Juli wird dies für etwa drei Wochen wieder der Fall sein. Diesen Zeitraum sieht die Verwaltung vor, um den letzten Rest der Brunckstraße auf Vordermann zu bringen. Es geht um 800 Meter zwischen Stern- und Carl-Bosch-Straße in Friesenheim. Gearbeitet wird auf den zwei stadtauswärts führenden Spuren. 320.000 Euro sind dafür vorgesehen. Durch die starke Belastung gibt es gefährliche Rinnen. Baudezernent Klaus Dillinger (CDU) begründet die Arbeiten immer wieder mit dem Abriss der Hochstraße Nord. Wenn dort ab 2023 die heiße Bauphase beginnt, müsse auf der Brunckstraße als zentraler Ausweichtrasse in Nord-Süd-Richtung alles in Ordnung sein. Heißt: Dann darf es keine weiteren großen Baustellen geben.