Bobenheim-Roxheim 19-jähriger Toter: Ermittler sehen „keinerlei Hinweise“ auf Suizid

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Nach dem Fund der Leiche eines 19-Jährigen am Samstagmorgen in der Nähe eines Gleisbetts südlich des Bahnhofs Bobenheim gehen die Ermittler derzeit nicht von einem Suizid aus. Das bestätigt Hubert Ströber, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Frankenthal auf RHEINPFALZ-Anfrage. In diese Richtung gebe es, bis auf den Fundort, „keinerlei Hinweise“. Es werde dennoch derzeit „in alle Richtungen“ ermittelt. Teil der Ermittlungen sei auch die „mögliche Auswertung etwaiger Videoaufnahmen“. Ergebnisse einer in Auftrag gegebenen Obduktion des Toten gebe es noch nicht. Auf die Frage, ob der 19-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen toxischen Stoffen gestanden hat, gebe es frühestens in ein bis zwei Wochen eine Antwort. Die Herkunft und Identität des Toten, die im Internet an verschiedenen Stellen öffentlich gemacht wurden, will die Staatsanwaltschaft nicht bestätigen. Der ebenfalls in sozialen Medien verbreitete Ablauf des Abends vor dem Tod des 19-Jährigen wird von der Behörde jedoch zum Teil bestätigt: Dem Unglück sei „eine Feier vorausgegangen“, nach dieser der 19-Jährige eigentlich zu seiner Freundin habe fahren wollen.

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