Rhein-Pfalz Kreis Über Herausforderungen und Entwicklungshilfe

Mutterstadt. Bernardin Mfumbusa, Bischof von Kondoa in Tansania, besucht derzeit das Bistum Speyer. Er berichtet von seinem Land, spricht über strukturelle Probleme und die Zusammenarbeit von Christen und Muslimen. Morgen, Donnerstag, 19 Uhr, ist er für einen Vortrag im Pfarrzentrum Mutterstadt.
Die Herausforderungen für Bischof Mfumbusa in seiner Heimat sind groß. Seine Diözese liegt etwas nördlich der tansanischen Hauptstadt Dodoma, viele Landstriche sind geprägt von Trockenheit und nur schwer zu erreichen. Die Region Kondoa ist ein wirtschaftlich schwaches Gebiet mit großer Armut. Mfumbusa wird morgen im Mutterstadter Pfarrzentrum, Speyerer Straße 53, über diese Schwierigkeiten berichten. Die Kirche versucht, den Menschen vor Ort zu helfen, zum Beispiel indem sie Kleinkredite vergibt, um ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften zu können. Der Bischof wird auch darauf eingehen, was er von ausländischen Entwicklungsprojekten hält. 1992 wurde Mfumbusa zum Priester geweiht, 2011 zum Bischof, nachdem ihn Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Kondoa ernannt hatte. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Dialog und das friedliche Miteinander mit der muslimischen Bevölkerungsmehrheit. Er selbst wuchs als Christ in einer muslimischen Familie auf. (rhp/Foto: Bistum Speyer)