Kommentar
Ärgerlich, aber nachvollziehbar
Da haben die Römerberger mit ihrem Schwimmbad ein kleines Schmuckkästchen, und dann kann es nicht genutzt werden. Das war in den vergangenen Jahren leider häufig der Fall: Zuerst verzögerte sich die Umkleiden-Renovierung, dann kam Corona und zwischendrin gab es immer wieder Personalengpässe in den Kreisbädern. Für die Stammgäste ist das äußerst ärgerlich. Aber die Begründung der Kreisverwaltung, dass im Sommer die Freibäder mit einem Vielfachen der Besucher-Anzahl Vorrang haben, ist nachvollziehbar. Vielleicht ist beim Werben um Personal noch Luft nach oben. Doch der Fachkräftemangel setzt natürliche Grenzen. Der Beruf des Schwimmmeisters müsste attraktiver gemacht werden. Schlagzeilen über Schwimmbad-Prügeleien, wie es sie zuletzt gab, machen das nicht einfacher.
