Pirmasens Star der Leinwand: Renée Zellweger

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Was macht eigentlich… Renée Zellweger, konnte man sich bis vor kurzem fragen. Nun tritt sie in „Bridget Jones’ Baby“ zum dritten Mal in ihrer Paraderolle als chaotische Londonerin auf und feiert nach sechsjähriger Leinwandabstinenz ein willkommenes Comeback. Geboren wurde sie 1969 in einem Vorort von Houston in Texas als Tochter von Einwanderern aus der Schweiz und Norwegen. Auf der High School bekam sie Geschmack an der Schauspielerei. Erste kleinere Filmrollen hatte sie in „Reality Bites“ und im „Kettensägenmassaker“. 1996 zog sie nach Los Angeles, wo sie ziemlich gut ankam: sie wurde von Regisseur Cameron Crowe für sein Drama „Jerry Maguire“ entdeckt und war auch im Drama „Familiensache“ zu sehen. Daneben erntete sie in Independent-Produktionen euphorisches Kritikerlob. Ein Kritiker-, aber kein Zuschauererfolg war ihre Hauptrolle in der Satire „Nurse Betty“, wofür sie einen Golden Globe einheimste. Nach „Ich beide & sie“ bekam sie in der Komödie „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ 2001 ihre Traumrolle. Ihr Auftritt als temperamentvolle Singlefrau, für den sie 20 Pfund zulegte, verschaffte ihr den Durchbruch. Anschließend war sie im Oscarprämierten Musicalfilm „Chicago“ zu sehen und im Bürgerkriegsdrama „Unterwegs nach Cold Mountain“, das ihr einen Nebenrollen-Oscar bescherte. Ab da jedoch schien ihr Stern zu verblassen: Filme wie „Down with Love“, „Cinderella Man“ und „Miss Potter“ hatten nur in ihrer Heimat Erfolg; auch der zweite „Bridget-Jones“-Film blieb hinter den Erwartungen zurück. Nach „Ein verlockendes Spiel“ mit George Clooney verschwand Zellweger fast ganz von der Bildfläche. Zellweger war kurzzeitig mit dem Sänger Kenny Chesney verheiratet und mit Bradley Cooper liiert. Seit 2012 ist der Musiker Doyle Bramhall ihr Lebenspartner. |chy

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