Südwestpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Stühlerücken: Pfälzerwald Tourismus sucht neue Geschäftsführung

Michaela Herbort
Michaela Herbort

Die bisherige Geschäftsführerin des Vereins Pfälzerwald Tourismus, Michaela Herbort, tritt in die zweite Reihe zurück. Das erwartet die Nachfolgerin oder den Nachfolger.

Der Landkreis Südwestpfalz sucht eine neue Geschäftsführerin oder einen neuen Geschäftsführer für den Verein Pfälzerwald Tourismus. Die bisherige Geschäftsführerin Michaela Herbort, die seit Anfang 2022 im Amt ist, möchte die Führungsaufgabe abgeben, teilte die Kreisverwaltung auf Anfrage mit. Herbort wird dem Touristik-Team der Südwestpfalz aber erhalten bleiben.

Die Bewerbungsfrist für die Stelle läuft bis zum 19. Juni. Sie soll kurzfristig besetzt werden. Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer leitet die Geschäftsstelle des Tourismus-Vereins, stellt die Haushaltspläne auf, erstellt touristische Konzepte, plant und verantwortet die Erstellung von Prospekten, Drucksachen und die Medienarbeit, organisiert die Teilnahme an Ausstellungen und Messen. Zu den Aufgaben gehört auch die Klassifizierung von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen.

Umbenennung erfolgreich

Herbort hatte sich zuletzt für die Umbenennung des Vereins in Pfälzerwald Touristik starkgemacht, die Anfang 2024 vollzogen wurde. Davon versprach sich der Verein, dessen Vorsitz Landrätin Susanne Ganster führt, eine bessere Wahrnehmung der Urlaubsregion. Eine Hauptaufgabe Herborts war die Betreuung des Prozesses zur Gründung eines Tourismus-Service-Centers (TSC), sie warb dafür in den Verbandsgemeinde- und Stadträten. Ziel des TSC-Prozesses ist es, die kommunale Tourismusarbeit zu professionalisieren, Ressourcen zu bündeln und Doppelstrukturen zu vermeiden. Auf lokaler Ebene sollen leistungsfähige, strategisch geführte Organisationen entstehen. Mit Ausnahme des Dahner Felsenlandes sind die kommunalen Touristikeinheiten in der Südwestpfalz zu klein, um schlagkräftig zu sein. Deshalb sollen sie unter der Dachmarke Pfälzerwald zusammengeführt werden.

Am südwestpfälzischen TSC beteiligen sich bis auf das Dahner Felsenland alle Verbandsgemeinden und die Städte Pirmasens und Zweibrücken mit unterschiedlicher Intensität. Das TSC nimmt entweder Teilaufgaben aus dem Bereich Tourismus für die Verbandsgemeinden und Städte wahr – Rodalben will auch weiterhin als Gräfensteiner Land am Markt bleiben, Hauenstein möchte weiter als Naturerlebnis Urlaubsregion Hauenstein werben – oder übernimmt diese ganz. Geplant ist, dass das TSC auch als zentrale Tourist-Info auftritt, die dann im sanierten Bahnhofsgebäude auf der Biebermühle ihre neue Heimat findet.

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