Pirmasens / Waldfischbach-Burgalben
Sagen Sie jetzt nichts: Herr Leidecker, was haben Sie von Ihrem Sohn gelernt?
Im September 2022 gewann der CDU-Mann die Wahl zum Verbandsbürgermeister seiner Heimatgemeinde Waldfischbach-Burgalben. Politische Erfahrung konnte er zuvor nicht nur in der Kommunalpolitik sammeln, sondern auch beruflich: zunächst als Mitarbeiter der Mainzer CDU-Bundestagsabgeordneten Ursula Groden-Kranich und später als persönlicher Referent des damaligen CDU-Fraktionschefs im Mainzer Landtag, Christian Baldauf.
Leideckers wilde politische Zeiten sind vorbei: Als Vorsitzender der Jungen Union Mainz sorgte er im vorherigen Jahrzehnt für Schlagzeilen, polarisierte und schoss hin und wieder etwas übers Ziel hinaus. Im Netz finden sich noch Spuren davon. Etwa einen Beitrag über ihn mit folgender Überschrift: „Tobsüchtiger Tastenhauer – Felix Maximilian Leidecker will die rechte Flanke der CDU schließen.“
Katholik und Bayern-Fan
Felix Leideckers Leidenschaft gilt dem FC Bayern München. Der CDU-Politiker zelebriert sie unter anderem damit, dass er Trikots seiner Lieblingsmannschaft sammelt. Im vergangenen Jahr ließ der Katholik sich firmen und auf seinem Junggesellenabschied lief ihm der Rapper Apache 207 über die Füße. Der Autor dieser Zeilen war zwar nicht dabei, stellt sich das aber höchst amüsant vor.
Entspannung findet Leidecker unter anderem beim Kochen, bei Zeit mit Frau und Sohn und auf dem E-Bike, mit dem er regelmäßig in seiner Verbandsgemeinde unterwegs ist. In der CDU ist er mittlerweile Stellvertretender Vorsitzender im Kreisverband Südwestpfalz. Leideckers Name fällt immer mal wieder, wenn es darum geht, wer aus der CDU in der Region noch politische Karriere machen könnte.
Zur Serie
„Der Worte sind genug gewechselt“, heißt es bei Goethe. Während der Dichter jedoch Taten fordert, hat die RHEINPFALZ Politiker aus der Südwestpfalz zu einem neuen Interviewformat gebeten. Gefragt sind Gestik und Mimik. Humor kann dabei nicht schaden. Die Idee dazu kommt vom „Magazin der Süddeutschen Zeitung“. Die Artikel in der RHEINPFALZ erscheinen rund um den Jahreswechsel.
