Pirmasens Pirmasens: Beschwerden über Schulessen gehen zurück
Im Sommer war es zu teilweise massiven Beschwerden wegen des Schulessens der Firma Kompa-Care in Pirmasenser Ganztagsschulen und der Contwiger Integrierten Gesamtschule (IGS) gekommen. Die Situation in den Schulmensen hat sich inzwischen entspannt, ist aber noch nicht überall bestens. In der Stadt hakt es noch an einigen Schulen.
Bis zu den Sommerferien hatte es mit der Küche des Caterers Kompa-Care keine Probleme gegeben. Das Unternehmen mit Sitz in Villingen-Schwenningen hatte die Küche im stillgelegten Evangelischen Krankenhaus in Zweibrücken gemietet und dort gekocht. Dann wurde Kompa-Care der Mietvertrag gekündigt und das Unternehmen musste sich das Essen von einem Partner besorgen. Damit begannen die Probleme. Unter anderem hatte sich die Schulleiterin der Husterhöh-Grundschule, Anne Hammel, massiv wegen der Qualität beklagt.„Bei uns ist es deutlich besser geworden. Das sieht man daran, was die Kinder auf den Tellern lassen. Da bleibt kaum noch was übrig“, erzählt Hammel mittlerweile. Es gebe wieder mehr Gemüse und die Auswahl sei besser. „Es ist so, wie es sein sollte.“ Die Schulleiterin vermisst jedoch, dass ein Vertreter von Kompa-Care sich bei der Schule mal erkundigt hätte, woran es hapert.
Runder Tisch mit Schulen geplant
„Bisher konnten bedauerlicherweise noch nicht alle Schulen vollumfänglich zufrieden gestellt werden“, ist von der Pressestelle der Stadtverwaltung zu hören. Deren Sprecherin Talea Meenken verweist auf ein weiteres Gespräch mit Kompa-Care Ende November. Nach den Beschwerden im Sommer habe das Unternehmen zugesichert, dass Mitarbeiter aus dem Qualitätsmanagement vor Ort in den Schulen sein würden, um Verbesserungspotenziale umzusetzen. Außerdem sei geplant, alle Schulen Anfang Dezember zu einem runden Tisch einzuladen, um die Zufriedenheit abzufragen, so Meenken.
IGS wechselt Caterer
Probleme gab es weiterhin an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Contwig. Häufig seien die Speisen zu kalt oder zu heiß und bestellte Mengen würden nicht vollständig geliefert, teilte Kreisverwaltungssprecher Thorsten Höh mit. Auch an der Qualität hapere es. Die IGS hat inzwischen den Vertrag mit Kompa-Care gekündigt und wird vom ASB aus Zweibrücken beliefert, wie die Kreisverwaltung mitteilte.
Umgehend um Beschwerden kümmern
„Seit dem 15. Oktober werden die Mahlzeiten wieder direkt aus Zweibrücken geliefert“, war von Kompa-Care-Geschäftsführer Peter Schrenk zu erfahren. Bei Kompa-Care sei die Zahl der Beschwerden deutlich zurückgegangen. Schrenk versichert, dass sich sein Unternehmen umgehend und umfassend um neue Beschwerden kümmere, sofern diese gemeldet würden.