Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Modellprojekt: Schulsozialarbeiter für Pirmasenser Gymnasien

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Die Pirmasenser Gymnasien bekommen einen Schulsozialarbeiter. Das Mainzer Bildungsministerium spendiert der Stadt 97.000 Euro für die Jahre 2021 bis 2023. Wobei der Stadtrat Bedenken hatte, wie die Stelle finanziert werden soll, wenn die Landesförderung ausläuft.

Das Land hat ein Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ aufgelegt. In dessen Rahmen wird auch Schulsozialarbeit gefördert und Oberbürgermeister Markus Zwick hält eine Schulzsozialarbeit an den Pirmasenser Gymnasien für eine sehr gute Idee. „Die Schulen begrüßen das ausdrücklich“, erzählte Zwick am Montag im Stadtrat. Und auch CDU-Fraktionschefin Stefanie Eyrisch freute sich über die neue Fördermöglichkeit für Gymnasien. „Gerade an der Stelle führt Sparen zu später höheren Kosten“, verwies Eyrisch auf die teuren Folgen von verpasster Förderung im Sozialbereich.

Zwick gab allerdings zu bedenken, dass die Förderung der Schulsozialarbeit an Gymnasien wahrscheinlich 2023 auslaufen wird. „Das gibt dann neue Schulden, wenn wir die Stelle nicht beenden wollen“, so Zwick, der angesichts der Kritik der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) am Finanzgebaren der Stadt Pirmasens wenig Verständnis der ADD für eine solche neue Stelle erwartet. Die ADD werde monieren, dass so etwas nicht eingeführt werden dürfe, ohne zu wissen, wie es später weitergeht, so Zwick mit Verweis auf die Schelte der ADD-Vizepräsidentin Begõna Hermann, die kurz zuvor im Stadtrat zu hören war. Der Stadtrat müsse sich folglich bewusst sein, dass er nächstes Jahr über die Abschaffung der Schulsozialarbeit oder ein weiter erhöhtes Defizit beschließen muss, warnte Zwick. Der Antrag für die Einführung von Schulsozialarbeit wurde einstimmig vom Stadtrat angenommen.

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