Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Eishockey: Kappa wird offizieller Schuhpartner der Kölner Haie

Dennis Schmidt (links, Head of Marketing Supremo Shoes & Boots GmbH) und Mirko Lüdemann (rechts, Leiter Sales Kölner Haie) freue
Dennis Schmidt (links, Head of Marketing Supremo Shoes & Boots GmbH) und Mirko Lüdemann (rechts, Leiter Sales Kölner Haie) freuen sich über die neue Zusammenarbeit.

Die aus Pirmasens vertriebene Schuhmarke Kappa darf sich über neue Aufmerksamkeit freuen. Ab der kommenden Saison tragen die Spieler der Kölner Haie Kappa-Schuhe.

Die Fußballer des FKP tragen schon länger das Kappa-Logo auf der Brust. Zusätzlich zu diesem Engagement, das sich nach Informationen dieser Zeitung auf eine niedrige sechsstellige Summe pro Jahr beläuft, kommt nun noch die Partnerschaft mit einem Eishockeyclub. Kappa ist ab der Saison 26/27 offizieller Schuhpartner der Kölner Haie. Das hat die Pirmasenser Firma Supremo mitgeteilt. Sie fungiert als Lizenznehmer von Schuhen der Marke Kappa in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Dennis Schmidt ist Marketing-Chef bei Supremo. Er erklärt, wie es zu der neuen Partnerschaft gekommen ist. Man habe vor, die Marke „cooler zu machen“ und sei deshalb auf der Suche nach passenden Sponsoring-Partnern gewesen, berichtet Schmidt. Natürlich habe man sich auch im Bereich des Fußballs umgeschaut, aber in der Bundesliga koste ein solches Unterfangen „viel Geld“. Nicht zuletzt deshalb sei die Wahl auf Eishockey als Sportart gefallen. Die sei actionreich, aber ehrlich. Eine Image mit dem sich Kappa-Schuhe gerne verbinden lassen.

Schuhe fürs Ausgehoutfit

Schmidt berichtet, dass die Spieler der Haie die Kappa-Schuhe vor und nach dem Spiel tragen werden. Außerdem sollen sie sie anziehen, wenn sie beispielsweise zu Autogramm-Stunden und anderen offiziellen Anlässen gehen. Es handele sich natürlich nicht um die Schuhe fürs Eis, sondern eher um das „Ausgehoutfit“ der Eishockey-Profis. Den Verantwortlichen von Supremo habe bei den Haien gefallen, dass es sich dabei um einen „nahbaren“ Verein handele. Wie viel Geld das Pirmasenser Unternehmen in die neue Partnerschaft investiert, wollte Schmidt nicht genau beziffern. Es gehe aber um eine fünfstellige Summe. Die Kooperation mit dem achtfachen deutschen Meister ist zunächst auf eine Saison angelegt. Das sei ein erster Testlauf. „Aber wir sind nicht abgeneigt das Engagement über diese Saison hinaus zu verlänger“, sagt Schmidt.

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