Pirmasens Dahn/Hauenstein: Lenkungsgruppe empfiehlt längere Amtszeit für Räte

Die Lenkungsgruppe empfiehlt den Verbandsgemeinderäten Hauenstein und Dahner Felsenland einer Wahlzeitverlängerung zuzustimmen.
Die Lenkungsgruppe empfiehlt den Verbandsgemeinderäten Hauenstein und Dahner Felsenland einer Wahlzeitverlängerung zuzustimmen. Symbolfoto: Iversen

Die Lenkungsgruppe zur Fusion der Verbandsgemeinden Dahner Felsenland und Hauenstein hat in ihrer zweiten Sitzung empfohlen, die Wahlzeiten der Verbandsgemeinderäte zu verlängern. Das Innenministerium hatte in einem Schreiben vom 18. Oktober die Möglichkeit eröffnet, die Wahlzeit mit Blick auf die Fusion um ein Jahr zu verlängern, was allerdings einer gesetzlichen Regelung bedarf. Um die gesetzliche Regelung auf den Weg zu bringen, müssen allerdings beide Verbandsgemeinderäte entsprechende Beschlüsse fassen. Der Rat der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland wird sich am 29. November und der Verbandsgemeinderat in Hauenstein am 11. Dezember mit dem Thema befassen.

Lenkungsgruppe mehrheitlich für Verlängerung



Die Mehrheitsfraktionen im VG-Rat Hauenstein, SPD, FWG und Grüne, haben allerdings bereits angekündigt, sich einer Verlängerung ihrer Amtszeit zu verweigern

und am 26. Mai 2019 beide Räte neu wählen zu lassen. In der nichtöffentlichen Sitzung der Lenkungsgruppe sei ausführlich über das Für und Wider einer Wahlzeitverlängerung diskutiert worden, teilte die Verwaltung in Dahn am Donnerstag mit. Anschließend habe die Gruppe mehrheitlich beschlossen, den Verbandsgemeinderäten eine Verlängerung der Wahlzeit zu empfehlen und damit auch der Fusion eine Zeitschiene zu geben.
Bis Ende September 2019 soll die freiwillige Fusionsvereinbarung stehen. Anschließend werden die Gremien mit dem Thema befasst. Danach gehen die Entscheidungen zum Land Rheinland-Pfalz zur Erstellung des Fusionsgesetzes und Verabschiedung im Landtag, so dass im Frühjahr 2020 der neue gemeinsame Verbandsgemeinderat gewählt werden könnte.

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